Zeugen Jehovas haben 2 Götter

Wachtturm 15. Mai 2002

Die Lehre der Wachtturm-Gesellschaft behauptet, Jesus sei der Erzengel Michael, trage den Titel "Gott", wäre auch vom ungläubigen Thomas mit dem Titel "Gott" angeredet worden und sei der Zweithöchste im Universum. Der Höchste sei der Jehova Gott, dem die einzig wahre Anbetung gebühre.

Das mosaische Gesetz (2. Mose 20,3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir) verbietet nicht nur dem Volk Gottes, sondern allem, was sich christlich nennt, neben Gott einen weiteren Gott zu haben. Dies betrifft nicht nur Wesen wie die katholische Himmelsgöttin Maria oder ein engelsgleiches Geistgeschöpf, das in der Theologie der Zeugen Jehovas anstelle von Jesus residiert, sondern es betrifft viel mehr.

Wer seinem Geld, seiner Urlaubsgestaltung, seinem Hobby, seiner Arbeit mehr oder ähnlich intensiv nachhängt wie seinem Gott, der steht schon in der Gefahr, dieses mosaische Gebot zu brechen. Gottes Anspruch, der sich im mosaischen Gesetz erhebt, betrifft alles, was dazu geeignet ist, den Glauben und das Denken des Menschen in Beschlag zu nehmen.

Die Wachtturm-Gesellschaft betont immer wieder und mit nicht nachlassendem Fleiß, Jesus sei nicht Gott, der Allmächtige, sondern nur ein Gott aus der zweiten Reihe. Damit und mit der Falschübersetzung von Johannes (Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort - geändert in - Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war ein Gott) besteht die Religion der Zeugen Jehovas in einem Zwei-Götter-System. Denn dieser "Untergott" Jesus spielt in der Zeugen-Jehovas-Religion eine unverzichtbare Rolle.

Soweit die Zeugen Jehovas auch immer davon reden, Jesus sei gar kein Gott, sondern nur ein Engel, soweit bleibt jedoch die Tatsache bestehen, dass Jesus nach ihrer Lehre zum Zweithöchsten avanciert ist und somit ein Gott wurde. Denn die Zeugen Jehovas lehren ebenso, dass es viele Götter gebe, dass man aber nur einen anbeten dürfe. Satan zum Beispiel ist für sie der Gott dieses schlechten Systems. Wenn Jesus jedoch der Zweithöchste im Universum ist, muss er ein Gott sein. Und als unverzichtbarer Aufgaben-Erfüller spielt dieser zweite Gott in ihrem Religionssystem diverse wichtige Rollen.

Wachtturm, 1. Juni 1996, Seite 31

Der primitive, aber mutige Versuch, die Bibel zu ändern, indem man einfach den unbestimmten Artikel einschob, hat immerhin einige Millionen Menschen dazu gebracht, im Auftrag ihrer Herrin, der Wachtturm-Gesellschaft, das erste Gebot zu brechen. Während sie nach außen tönen: "Wir halten uns an die Bibel!", glauben sie sogar selbst daran, sie hätten kein Gesetz der Bibel gebrochen. Doch sie treten das erste Gebot mit Füßen. Sie haben 2 Götter, von denen sie zwar nur einen anbeten, den anderen nur wertschätzen, aber sie haben beide. Der zweite Gott ist in ihrer Religion unverzichtbar und stellt den lebendigen Bruch des Gesetzes dar.

Ziel und Zweck der Wachtturm-Religion: Der Götzendienst

Das Geheimnis der Wachtturm-Lehre ist genau dies, Jesus als jemanden hinzustellen, der zu Recht hingerichtet wurde. Denn indem Jesus sich selbst zu Gott machte (Sündenvergebung, ewiges Dasein), was ja der Grund seiner Tötung war, wäre er nach der Auslegung der Zeugen Jehovas als ein weiterer Gott tatsächlich der größte Gesetzesbrecher aller Zeiten gewesen. Jesus konnte sich aber nur zu Gott machen, indem er selbst sich als der Allmächtige erklärte. Nur diese Variante verträgt sich mit dem mosaischen Gesetz (2. Mose 20,3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir)!

Aber weil wir zum Glück aus dem Munde Jesu erfahren haben, dass kein i-Tüpfelchen vom Gesetz weggenommen wird, bis er wiederkommt, können und müssen wir davon ausgehen, dass Jesus sich nicht zu einem zweiten Gott im Universum machte, sondern klar die Botschaft brachte, dass sich in ihm der Vater zeigt.

Johannes 14, 8-9 Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?

Der Teufel steckt in der Wachtturm-Gesellschaft

Weil Satan weiß, dass er ohne die Tilgung des Namens Jesus niemanden ins Verderben ziehen kann, hat er sich einen Gottesnamen einfallen lassen, der in seiner Absurdität und Ungöttlichkeit nicht zu übertreffen ist. Katholische Mönche haben diesen Namen erschaffen und in die Welt gesetzt. Dieser Name wurde nie in den Urschriften gefunden, sondern wurde nur aus einem Buchstaben-Salat geschöpft. Dieser Buchstaben-Salat kam dadurch zustande, dass das Tetragramm JHWH mit den Vokalen des Wortes "adonai" kombiniert wurde.

Diese Namensvermischung hatte aber ausschließlich den Sinn, dem Vorleser zu signalisieren, nicht aus Versehen JHWH vorzulesen, denn das ist bis heute bei den Juden verboten.

Dieses Verbot, das auch nicht in dieser Form im Gesetz zu finden ist und deswegen als rabbinische Übertreibung zu werten ist, führte dann schließlich zu der dreistesten aller Namens-Verirrungen.

Wachtturm, 15. April 1996, Seite 31

Jehova stiehlt Jesu Eigenschaften

Wachtturm, 01. Juli 2003, S. 10

Um das Maß der Gotteslästerung voll zu machen, nimmt die Wachtturm-Gesellschaft Eigenschaften von Jesus Christus weg und überträgt sie kurzerhand auf den Wachtturm-Kunstgott Jehova. Diesen Vorgang der Übertragung der Eigenschaften Jesu auf den Jehova der Wachtturm-Gesellschaft übt die Wachtturm-Gesellschaft regelmäßig. Ein zweites Beispiel dieser Jesus-Lösch-Taktik findet man auf der Seite: "How the Watchtower Twists the Truth" Die gesamte Theologie der Jehova-Anbeter ist nichts anderes als eine gegen Jesus gerichtete Ersatz-Religion, die schleichend den Prozess bezweckt, Jesus den Menschen als unwichtig und irrelevant erscheinen zu lassen. Das ganze ist eine Neuauflage dessen, was in der Katholischen Kirche mit der Mutter Gottes schon länger abläuft.

Man kann sich die Freude des Widersachers gut vorstellen: Wir brauchen nur aus dem Vater einen einzelnen Gott zu machen und aus dem Sohn ebenfalls einen einzelnen Gott. Und schon haben wir Unmengen von Menschen dazu gebracht, das erste und wichtigste Gebot zu brechen.

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