Woher kommt
der Name Jehova?
Zwei Theologen streiten sich ueber den Namen Gottes. Sie haben unterschiedliche Meinungen und diskutieren offen darueber. Waehrend sie ihre Argumente miteinander messen, erledigen sie alltaeglichen Kleinkram: Post webringen, Kaffee holen und was in einem Buecherverlag so anfaellt. Diese Situation erlebte ich im christlichen Buecherverlag Haan-Gruiten (heute R. Brockhaus Verlag im SCM-Verlag GmbH und Co. KG [LINK]), als ich dort im Jahr 1978 als Packer im Versand arbeitete.
Nachgegangen ist mir diese Diskussion nie, weil fuer mich der Name Jesus wichtig war und ist, doch ist die Frage nach dem wirklichen Namen Gottes als Problem in meinem Leben neu aufgetaucht. Denn mir liegen Informationen vor, die den Namen Jehova als reines Schreib- und Lesemissverstaendnis hinstellen. Wenn etwas Wahres an dieser Sache dran ist, dass der Name Jehova auf einem traurigen Irrtum beruht, dann duerfte nicht nur in mir, sondern in vielen Menschen die Ahnung aufsteigen, dass die Watchtower Society dann ihrer wohl nicht mehr abzuwendenden Entlarvung entgegensieht.
Die Information wurde mir von einem wohlmeinenden Jehovah's Witnesses zugesandt. Er hat die Webseite wohl nicht richtig durchgelesen. Kein Wunder! Er darf fremde Literatur ja auch nicht pruefen. Die Watchtower Society verbietet das. So hat dieser Zeuge Jehovas, ohne es zu wollen, ein Thema eroeffnet, das vielleicht der Watchtower Society das Genick bricht.
Woher kommt der Name Jehova?
Aus Ehrfurcht vor dem Gottesnamen und aus Angst, ihn zu missbrauchen, war es fuer die Juden bereits in vor-christlicher Zeit verboten, den Jahwenamen auszusprechen: vielmehr wurde an dessen Stelle >Adonaj bzw. Edonaj (="Herr") gelesen. Als nun in der zweiten Haelfte des l. Jahrtausends n. Chr. der hebraeische Konsonantentext mit Vokalzeichen versehen wurde, setzte man unter die vier Konsonanten des Gottesnamens die Vokalzeichen von Edonaj, so dass sich fuer den Nichthebraeer die sachlich unzutreffende Lesung JeHoWaH ergab. Die gebraeuchliche Aussprache "Jahwe" bestaetigen die christlichen Kirchenvaeter, denen das Aussprechen des Namens nicht verboten war und die die Aussprache von juedischen Randgruppen bzw. Nichtjuden (z. B. Samariter) her kannten.
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Damit nun die alttestamentarischen Vorleser daran erinnert wurden, dass dort, wo JHWH geschrieben stand, nicht Jahwe gesagt, sondern eine Umschreibung gebraucht werden musste, hat man unter JHWH »Edonai« (Herr) geschrieben. Vom 3. Jahrhundert v. Chr. an haben dann die Schreiber nur noch die hebraeischen Vokale dieses Wortes, naemlich E, 0, A, unter die Konsonanten JHWH gesetzt. Nichtjuedische Leser verbanden die Konsonanten des einen Namens mit den Vokalen des anderen, und so entstand Jehowah. Ein Irrtum, daran kann niemand etwas aendern. Auch nicht seine Zeugen.
Quelle: www.archiv-vegelahn.de/jehova.html
Weitere Recherchen
Wie bereits erwaehnt wurde der Gottes-Name seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. nicht mehr ausgesprochen. Beim Lesen des biblischen Textes wurde er in aller Regel durch das Wort der hebraeische Ausdruck fuer "mein Herr" [">adonaj"] ersetzt, was soviel bedeutet wie "mein Herr". Um diese veraenderte Lesart anzuzeigen haben die Masoreten bei der Punktierung des hebraeischen Konsonantentextes die Vokale von der hebraeische Ausdruck fuer "mein Herr" [">adonaj"] unter das Tetragramm der hebraeische Ausdruck fuer "Jahwe" ["jhwh"] geschrieben. Von den Christen wurde dies ab etwa dem 12. Jahrhundert n. Chr. dann missverstanden. Sie lasen das Tetragramm dann tatsaechlich mit den Vokalen von der hebraeische Ausdruck fuer "mein Herr" [ ">adonaj"]. So entstand die falsche Lesart "Jehowah", die heute immer noch durch die Literatur geistert und bei der Namensgebung der "Jehovah's Witnesses" Pate gestanden hat.
Die urspruengliche Lesart "Jahwe" laesst sich aus dem alten hebraeischen Verb der hebraeische Ausdruck fuer "sein" und "werden" ]"hajah"] bzw. der hebraeische Ausdruck fuer "sein" und "werden" ["hawah"] aber zweifelsfrei erschliessen. Sie wird zudem beispielsweise durch die Samaritaner, bei denen die Aussprache des Gottesnamens entgegen dem ueblichen Brauch weiterhin ueblich blieb, bestaetigt.
Quelle: www.joerg-sieger.de/einleit/zentral/02gott/zent23.xhtml#b
Die Probleme beginnen spaetestens auf Seite 14. Dort lesen wir, dass es sehr wichtig sei, Gott mit dem richtigen Namen anzureden und dieser Name sei «Jehova». Woher kommt dieser Name? Ein Blick in das Vorwort der Elberfelder Bibel (4. Auflage 1992) schafft Klarheit: Die Israeliten haben nie «Jehova» gesagt, sondern wahrscheinlich «Jahwe». Spaeter wagte man nicht mehr, den heiligen Gottesnamen auszusprechen und sagte statt dessen «Adonaj» (=Herr). Damit man nun beim Vorlesen aus der Bibel daran erinnert wurde, «Adonaj» zu lesen und nicht versehentlich «Jahwe», setzen die Juden in ihren Bibelhandschriften zu den Konsonanten des Namens «Jahwe» (JHWH) die Vokale des Wortes «Adonaj» (eoa), so dass Nichteingeweihte daraus «Jehowa» lesen mussten. Daraus ergibt sich folgerichtig, dass «Jehova» kein Name ist und man ihn deshalb auch in unserer Sprache nicht so schreiben und aussprechen sollte.
Quelle: www.jodler.ch/bstocker/?m=200605
Aus diesem Grund nahm man jahrhundertelang an, dass die Juden ihren Gott "Jehova" nannten, da man in den Schriften haeufiger auf das Wort "JHV" stiess. Aber ein griechischer Geschichtsschreiber erwaehnte in einem seiner Texte, dass die Juden ihren Gott "Jahbe" nennen. Da es im Griechischen keinen Buchstaben fuer den Laut "w" gibt, nahm er diesem Laut am aehnlichsten Buchstaben: das "Beta". Im Neugriechischen schreibt man z.B. Warschau ebenfalls mit diesem Buchstaben.
Quelle: www.geocities.com/kaaba_online/texte/1allah.htm
Nach einiger Zeit identifizierten sich die Bibelforscher noch mehr mit Jeremia, und zwar als im Jahre 1931 auf einem Kongress in Columbus (Ohio, USA) bekanntgegeben wurde, dass der Name fuer diese mutige Gruppe von Christen "Jehovas Zeugen" lauten sollte (Jesaja 43:10-12). ... Es war daher passend, dass sich Gottes Volk zu Gottes bestimmter Zeit dafuer eignete, diesen von ihm bestimmten Namen zu tragen - "Jehovas Zeugen" (Johannes 17:6, 11, 12).
Quelle: Wachtturm, 1. April 1988, Seiten 23, 24
Meine Bitte besteht nun darin, dass jeder, der ueber diese Frage eine relevante Information liefern kann, sich nicht scheut, dies hier zur Veroeffentlichung anzugeben. Denn wenn auch die obigen Darstellungen sehr plausibel klingen, so sollten sie doch auf ihren Wahrheitsgehalt geprueft werden. Wenn sie zutreffend sind, wird die Watchtower Society auf einen Schlag als Luegnerin entlarvt. Denn dann ist an ihrem goettlichen Licht nichts Helles und nichts Goettliches und die Speise des Treuen und Verstaendigen Sklaven ist keine geistige Nahrung, sondern nur noch als geistiges Abfuehrmittel einzuschaetzen!
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