How the Watchtower Twists the Truth

Ein Christ freut sich, wenn sein Wissen und Denken mit den Erlebnissen übereinstimmen, die er mit Jesus hat. Mitunter hat aber auch er Phasen, in denen er sich fühlt, als ob er zurückgeworfen oder am Fortschreiten im Glauben gehindert würde. Bezeichnenderweise findet er aber in wahrhaft christlichen Schriften oder in seiner Gemeinde niemals etwas vor, das seine Erkenntnis verdunkelt oder in falsche Bahnen lenkt.

Wer den Wachtturm aufmerksam liest, entdeckt immer wieder kleine Raffinessen und Finten, die wie das Skalpell in der Hand des Chirurgen den Glauben zerschneiden und am Ende einen gut durchgerührten Brei hinterlassen. Das Beurteilungsvermögen der Zeugen Jehovas wird dadurch immer wieder auf den Nullpunkt zurückgeführt, so dass sie immer wieder ganz praktisch in den Status des Anfängers zurückgesetzt werden. Ohne diese Durcheinanderwerfungen im Detail würden nämlich die Zeugen Jehovas über kurz oder lang erkennen, ob die Wachtturmlehre zu Gott führt oder nicht. Um das zu vermeiden, setzen die Wachtturm-Autoren alles daran, Einschnitte und Umkehrungen so anzubringen, dass das Welt- und Gottesbild der Zeugen Jehovas nicht innerlich zu einem organischen Ganzen wachsen kann, sondern immer von den Einzelthesen der Wachtturm-Gesellschaft zusammengehalten werden muss.

Das ist das selbe, als würde man jemanden einkleiden, aber bewusst darauf verzichten, ihm Reißverschluss, Knöpfe, Gürtel und Schnallen mitzugeben. Um mit dieser Kleidung bekleidet zu sein, ist der angeblich Bekleidete immer darauf angewiesen, dass ihm jemand die Hose zu- und das Hemd geschlossen hält. Das ist Speise, die nicht sättigt und nicht froh macht, das ist ein Werk ohne Sinn. Ein Unwerk. Und damit in dem "Bekleideten" auch ja kein in sich selbst gefestigter Glauben entstehen kann, schneidet man hier und da immer mal wieder etwas ab.

Ein Beispiel für diese den Glauben zerstörende Taktik der Wachtturm-Gesellschaft sehen wir auf der Seite 30 des Wachtturm für den 1. Januar 2009. Hier rahmt der treue und verständige Sklave einen Wachtturm-Jehova-zentrierten Text mit zwei Mausefallen ein, die es in sich haben. Zwei von vielen Irreführungen sind es, auf deren Unwahrhaftigkeit die Zeugen Jehovas wohl nie kommen würden, gäbe es nicht Menschen, die ihnen die simple Erkenntnis anböten, die mehr ist, als je die Wachtturm-Gesellschaft zu leisten bereit wäre.

Fragen unserer Leser Wachtturm 1. Januar 2009

Fragen unserer Leser
Warum werden manche Gebete nicht erhört?


Gott ist überaus zugänglich. Er gleicht einem liebevollen Vater, der sich freut, wenn seine Kinder offen und ehrlich mit ihm reden. Ja, er möchte, dass wir zu ihm beten. Doch wie jeder kluge Vater hat auch Gott gute Gründe, nicht auf jede Bitte seiner Kinder einzugehen. Ist an diesen Gründen etwas Mysteriöses, oder sagt Gott in der Bibel etwas darüber?

Der Apostel Johannes schreibt: „Dies ist die Zuversicht, die wir ihm gegenüber haben, dass er uns hört, ungeachtet dessen, was wir gemäß seinem Willen bitten“ (1. Johannes 5:14). Unsere Bitten müssen also mit Gottes Willen übereinstimmen. So mancher bittet um etwas, was eindeutig nicht sein Wille ist, beispielsweise um einen Lotto- oder Wettgewinn. Andere beten aus einem falschen Beweggrund. Der Jünger Jakobus weist darauf hin, dass es falsch ist, so zu beten, und sagt: „Ihr bittet, und doch empfangt ihr nicht, weil ihr für einen falschen Zweck bittet, um es in euren Begierden nach sinnlichem Vergnügen zu verbrauchen“ (Jakobus 4:3).

Angenommen bei einem Fußballspiel beten beide Mannschaften um den Sieg. Es ist kaum vorstellbar, dass Gott auf derartige Gebete reagiert. Das Gleiche gilt heute bei kriegerischen Auseinandersetzungen, wenn die gegnerischen Parteien um den Sieg beten.

Wer Gottes Gesetz außer Acht lässt, kann nicht damit rechnen, dass sein Gebet erhört wird. Heuchlerischen Anbetern ließ Jehova einmal sagen: „Auch wenn ihr viele Gebete vorbringt, höre ich nicht zu; mit Blutvergießen sind ja eure Hände gefüllt worden“ (Jesaja 1:15). In der Bibel heißt es: „Wer sein Ohr vom Hören des Gesetzes abwendet - sogar sein Gebet ist etwas Verabscheuungswürdiges“ (Sprüche 28:9).

Andererseits hört Jehova auf das Gebet jedes aufrichtigen Anbeters, der sich voll und ganz für ihn einsetzt und nach seinem Willen lebt. Heißt das aber, dass er jeden seiner Wünsche erfüllt? Nein. Dazu ein paar biblische Beispiele.

Moses hatte eine außergewöhnlich enge Beziehung zu Gott; doch auch er musste „gemäß seinem [Gottes] Willen“ bitten. Entgegen Gottes ausdrücklichem Willen bat Moses darum, das Land Kanaan betreten zu dürfen: „Lass mich bitte hinüberziehen und das gute Land sehen, das jenseits des Jordan ist.“ Doch wegen seiner früheren Verfehlung hatte Jehova ihm bereits gesagt, er werde das Land nicht betreten. Deshalb erfüllte Jehova seine Bitte nicht, sondern erklärte ihm: „Lass es genug sein! Sprich niemals mehr zu mir über diese Sache“ (5. Mose 3:25, 26; 32:51).

Der Apostel Paulus betete darum, von seinem „Dorn im Fleisch“, wie er es nannte, befreit zu werden (2. Korinther 12:7). Dabei könnte es sich um ein chronisches Augenleiden gehandelt haben oder um ständige Anfeindungen von Gegnern und „falschen Brüdern“ (2. Korinther 11:26; Galater 4:14, 15). Paulus schrieb: „Dieserhalb bat ich den Herrn dreimal inständig, dass er von mir weiche.“ Gott wusste allerdings, wenn Paulus trotz dieses lästigen „Dorns im Fleisch“ weiter predigte, würden Gottes Macht und das absolute Vertrauen des Paulus zu ihm klar erkennbar sein. Daher erfüllte Gott die Bitte des Paulus nicht, sondern sagte zu ihm: „Meine Kraft wird in Schwachheit vollkommen gemacht“ (2. Korinther 12:8, 9).

Ja, Gott weiß besser als wir, ob die Erfüllung bestimmter Wünsche zu unserem Besten ist. Im Einklang mit seinen in der Bibel aufgezeichneten liebevollen Vorsätzen hat Jehova immer unser Wohl im Auge.

Seite 30 DER WACHTTURM 1. Januar 2009

Gott ist überaus zugänglich.

Mit diesem Phantasie-Spruch bastelt das Wachtturm-Kombinat für die lieben Zeugen Jehovas aus Gott ein putziges Plüschtier. Das in der Wachtturm-Gefangenschaft gehaltene Individuum kriegt zum Trost für die permanente Irreführung, der es ausgesetzt ist, einen Gott, der als Universaltrostspender alle Ungerechtigkeit der Wachtturmlehre ausgleicht. Das Gottesbild der Zeugen Jehovas dehnt sich vom blutigen Rachegott bis zu einem Wesen, das überaus zugänglich ist. Die religiös erscheinende Zeitung aus Brooklyn behauptet einen Gott, der mal eben - wie und auf welche Weise auch immer - überaus zugänglich ist. Wie ein zutraulicher Hund, der auch bei fremden Menschen sofort mit dem Schwanz wedelt, wie ein Auto, dass jeder fahren kann, wie ein PC, an dem jeder sofort und schnell alle Aufgaben leicht erledigen kann, kommt ein Gott in Erscheinung, dessen einzige Leidenschaft es ist, sich allem und jedem für alles mögliche zur Verfügung zu stellen. Wie eine Zahnpasta, die jeder anwenden kann, wie eine Gesichtsmaske, wie ein Wunderprodukt wird Gott den Menschen präsentiert. Gott sitzt in der Wachtturmfalle.

Die Wahrheit ist: Gott ist in keinster Weise zugänglich!

Gott ist absolut vollkommen. Aus diesem Grund kann in seiner Gegenwart nichts existieren, das nicht vollkommen ist. Deshalb ist allen Menschen der Zugang zu Gott verwehrt, denn sie sind alle Sünder und unvollkommen. Die Gemeinschaft mit Gott ist allen Menschen unmöglich, solange sie auch nur den Hauch einer Unvollkommenheit an sich haben. Deshalb hat Gott aus Liebe entschieden, Vollkommenheit zu verschenken an alle, die an Jesus glauben. Der absolut gerechte Zorn Gottes wurde von ihm auf ihn selbst gelenkt mit der Wirkung, dass alle, die an den zu Unrecht hingerichteten Jesus glauben, nicht zu Schanden werden, wie es ihnen eigentlich zusteht.

Gott hat durch Jesus seine absolute Unzugänglichkeit uns Menschen gegenüber überwunden, indem er ihn zur Tür machte und festlegte, dass derjenige vollkommen gesprochen wird, der durch die Tür namens Jesus geht. Mit dieser aus Glauben resultierenden Gerechtigkeit können wir Menschen uns Gott nähern, ohne auf ganz natürliche Weise an seiner Vollkommenheit zu vergehen. Gottes absolut feststehende Unnahbarkeit für unvollkommene Wesen wurde durchbrochen von ihm selbst, von Jesus Christus. Deswegen sagt Jesus: "Kommet her zu mir alle!" Er sagt nicht: "Gehet hin zu Gott, es wird schon gutgehen. Gott ist überaus zugänglich."

Die Wachtturm-Irrlehre

Mit der Behauptung, Gott sei überaus zugänglich, versucht die ehrenwerte Wachtturm-Gesellschaft ein weiteres Mal, Jesus ganz nebensächlich erscheinen zu lassen. Mit der plüschbärenhaften Zugänglichkeit Gottes behauptet der Wachtturm im Grunde: "Jesus ist ganz umsonst gestorben! Ihr könnt auch ohne diesen Hans-Wurst zu Gott kommen!" Doch Jesus sagt eindeutig: Ich bin der Weg. Niemand kommt zum Vater denn durch mich. Sollte das nicht auch festgebackenen Zeugen Jehovas zu denken geben?

Der gesamte Antichrist manifestiert sich in der Aufstellung von Nebenwegen zu Gott. Der Antichrist leugnet hinten herum, dass Jesus der einzige Weg zum Vater ist. Der Antichrist existiert auf der ganzen Welt.

Die Bitte des Paulus an Jesus

Die Bitte, dass Jesus ihm Befreiung von dem Dorn im Fleisch schenken möge, stellt der Wachtturm als Bitte an Gott dar. Gemeint ist hier jener Jehova, der niemals Jesus sein kann. In Wirklichkeit ist aber vom Herrn die Rede, welcher Jesus ist. Hier setzt die Wachtturm-Gesellschaft, die Ehrenwerte, wieder das Wort Jehova ein, das nachgewiesenermaßen ein Phantasieprodukt katholischer Mönche ist. Im weiteren Bibeltext entsteht jedoch Klarheit darüber, wer gemeint ist. Die Zeugen Jehovas, die immer davon faseln, man müsse den Kontext betrachten, lassen hier geflissentlich den Folgetext weg, der beweist, dass Paulus zu Jesus gebetet hat und dass Jesus Gott ist.

2. Korinther 12, 8 - 9a: Um dessentwillen habe ich dreimal den Herrn angerufen, dass er von mir ablassen möge. Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung.

Mitten im Vers 9 bricht der Wachtturm wohl wissend das Bibelzitat ab und verwischt so den Tatbestand, dass Paulus mit Christus Jesus gesprochen hat! Denn der folgende Text entlarvt die Lügenposition der Zeugen Jehovas.

2. Korinther 12, 9b: Sehr gerne will ich mich nun vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir wohne.

Es geht in der Antwort, die Paulus von Gott erhält, um die Kraft Christi, wie sich im weiteren Verlauf des Bibeltextes herausstellt. Wenn also Gott Paulus sagt: Meine Kraft ... und Paulus im weiteren Text diese Kraft als die Kraft Christi bezeichnet, dann wissen alle aufrechten Menschen, dass Jesus Gott ist!

Wann wachen endlich die Leugner der Gottheit Christi auf? Wann öffnen sich die verklemmten Augen jener Wachtturm-Leser, die offensichtlich zu dumm gehalten werden, um wirklich wichtige Fragen an den "treuen und verständigen Sklaven" zu richten? Müssen wir uns denn ewig die Lügen des Wachtturm gefallen lassen?

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