Watchtower Secret League

Ist die Wachtturm-Gesellschaft ein Geheimbund?

Der Begriff "Secret Society" wird verwendet, um brüderliche Organisationen zu beschreiben, die geheime Zeremonien und Mittel der Identifikation und Kommunikation betreiben. Sie reichen von (Stiftskirche Burschenschaften) bis zu in Verschwörungstheorien beschriebenen Organisationen und gelten als äußerst leistungsfähig, mit eigennützigen finanziellen oder politischen Zielsetzungen globaler Reichweite und oft mit luziferischen Überzeugungen. Ein Geheimbund ...
  • ist exklusiv
  • erhebt Anspruch auf eigene spezielle Geheimnisse
  • zeigt eine starke Neigung, das eigene zu favorisieren
  • hat "sorgfältig abgestufte und fortschreitende Lehren"
  • die Lehren sind "nur ausgewählten Personen" zugänglich
  • die Lehren führen zu "versteckten (und 'einmaligen') Wahrheiten"
  • die Wahrheiten bringen "persönliche Vorteile jenseits der Reichweite und auch des Verständnisses des Laien"

Ein Geheimbund, von dem in der Welt der Gedanke überhaupt nicht existiert, dass es sich um einen Geheimbund handeln könnte, ist der geheimste aller Geheimbünde.

  • Die Trennung von Mann und Frau im Gebet, die die Voraussetzung zu einer Verheißung Jesu unmöglich macht, dass da wo zwei unter den Jesus-Gläubigen eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, es ihnen widerfahren soll von Jesu Vater im Himmel, diese Trennung ist direkt antichristlich und antibiblisch. Hier opfert die Wachtturm-Gesellschaft bewusst die Möglichkeit geistlicher Erfahrung durch die missbräuchliche Zuspitzung der Lehre, dass die Frau dem Mann untertan sei. Diese Gebetssperre wird sorgsam vor der Öffentlichkeit verborgen.
  • Die Wachtturm-Gesellschaft gibt auf CD religiöse Unterweisungen und Informationen heraus, die nur getaufte Zeugen Jehovas erhalten dürfen. Die Öffentlichkeit ist ausgeschlossen.
  • Ab dem Jahr 2008 soll diese Doppelbödigkeit auch auf die Hefte und Bücher der Wachtturm-Gesellschaft angewendet werden. Dann wird es Heftchen für die Getauften geben und Heftchen für die Öffentlichkeit.

Auch das von der Wachtturm-Gesellschaft von ihren Mitgliedern geforderte Verhalten nach außen dient eher dem Aufbau einer superchristlichen Fassade als der Darstellung einer Gemeinschaft von Menschen, die durch Gottes Geist verändert wurden. Dieser Nachbau, diese Kopie wirklichen christlichen Verhaltens ist ebenfalls ein Indiz dafür, dass die Wachtturm-Gesellschaft wahrscheinlich der geheimste aller Geheimbünde ist.

Die geheimbündlerische Eigenschaft der Wachtturm-Gesellschaft selbst ist so geheim, dass die Entdeckung der Tatsache, dass geheime Lehren bei der Wachtturm-Gesellschaft existieren, fast unglaublich wirkt. Doch lässt sich der Plan leicht durchschauen.

Während einerseits offensichtlich unethische Lehren wie die Ablehnung einer Bluttransfusion freimütig an die Öffentlichkeit getragen werden, verzichtet man bewusst darauf, solche fast nebensächlich erscheinenden Vorschriften wie die Gebetssperre zwischen Mann und Frau zu erwähnen. Das macht Sinn. Denn die abgelehnte Bluttransfusion erregt die Gemüter und lenkt davon ab, nach den wirklichen todbringenden Faktoren der Wachtturmlehre zu schauen.

Der wirkliche Tod findet da statt, wo die tatsächliche Erfahrung des Menschen mit Gott systematisch und konsequent schon im Vorfeld vereitelt wird. Die dazu benutzten Vorschriften würde jeder echte Christ sofort entlarven, wenn er davon Kenntnis hätte. Diese Gefahr ist zu groß, als dass die Wachtturm-Gesellschaft dies zulassen könnte. So hat die Wachtturm-Gesellschaft scheinbar bis heute erfolgreich vor der Öffentlichkeit verheimlicht, dass in ihren Kreisen die Männer niemals die Gebete der Frauen hören dürfen.

Diese Geheimhaltung lässt darauf schließen, dass die Wachtturm-Gesellschaft wie ein Geheimbund darauf angewiesen ist, nur die halbe Wahrheit an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. So geht man in der Wachtturm-Gesellschaft bewusst den Weg der Verschleierung, um die inhaltliche Diskussion zu vermeiden. Denn das von ihr nach außen vorgetragene Bild der einmalig guten Christlichkeit wäre nicht nur angekratzt, sondern durch die Bibel selbst widerlegt. Um sich einer solchen Prüfung nach dem Wort Gottes zu entziehen, verheimlicht die Wachtturm-Gesellschaft die zerstörerischsten Maßnahmen, die sie ihren Gläubigen auferlegt.

Die Spaltung der Denkinhalte der Wachtturm-Gesellschaft in solche, die für die Öffentlichkeit geeignet sind, und solche, die besser vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden sollen, praktiziert die Wachtturm-Gesellschaft weiterhin in der Herausgabe von geteilten Informationen. Die getauften Zeugen Jehovas, die als solche als fest in der Manipulation der Wachtturm-Gesellschaft stehend gelten dürfen, erhalten Informationen, die nur sie "verkraften" können. Sie sind schon derart auf die wandelbare Logik der Watchtower-Schreiber eingeübt, dass sie die himmelschreienden Ungereimtheiten nicht mehr erkennen, geschweige denn kritisieren können.

Unbelastete, neu hinzutretende Geister bedenkt man mit dieser offensichtlichen Bibelverdrehung nicht. Sonst würde es allzu offensichtlich, welchen geistigen Hintergrund die Wachtturm-Gesellschaft wirklich hat. Dieser Schutz vor der Kritik von Menschen, die sich noch ihren eigenen Blick bewahrt haben, soll ab 2008 auch für die monatlich herausgegebenen Wachtturmschriften selbst gelten.

Wieviel die Wachtturm-Gesellschaft wirklich verheimlicht, ist unbekannt. Doch die drei oben skizzierten Fakten sprechen für sich. Sie machen deutlich, dass die Wachtturm-Gesellschaft keine religiöse Glaubensgemeinschaft sein kann, sondern ein aufgelegtes Programm, das von der ursprünglichen christlichen Lehre ablenken soll. Jesus erhält bei den Zeugen Jehovas einen niedrigen Nebenstatus (er ist nur Geschöpf) und Jehova spielt wie bei den Juden und Moslems wieder die einzig wahre Rolle. Damit ist die christliche Lehre von der Rettung durch Glauben an Jesus ein für alle Mal ausgehebelt und die Verführung zu einer leistungsabhängigen Seeligkeit kann beginnen.

Wenn der Glaube an die freie Erlösung durch Jesus nicht so gefährlich für den Widersacher wäre, würde es solcher Geheimbünde wie der Wachtturm-Gesellschaft gar nicht bedürfen. Insofern legt die beharrliche Bekämpfung des Glaubens an Jesus als Gott, der durch den Glauben an ihn rettet, selbst Zeugnis von Jesus ab und bekennt, ohne es zu wollen, Jesus ist der einzige Mittler zwischen den Menschen und Gott.

Doch ist dieses Zeugnis derart durch falsche Lehre verdeckt, dass nur Jesus-Gläubige diesen Effekt erkennen können. Nur die, die sich direkt und bedingungslos auf Jesus verlassen und ihn wirken lassen und ihm nachfolgen, können erkennen, dass die Wachtturm-Gesellschaft in genau dem großen Stil, wie sie auftritt, zum Scheitern verurteilt ist und letztlich in ihrem unehrlichen Kampf gegen diesen Jesus, der Gott ist, bezeugt, dass er Gott ist, der für uns diese unbegreifliche Tat vollbrachte.

Denn ein Jesus, der nicht das Gesetz erfüllt hätte, ein Jesus, der nicht die Welt gerettet hätte, ein Jesus, der die Anstrengungen der Zeugen Jehovas nicht als abwegige Zusatzleistungen bloßstellt, der muss ja gar nicht bekämpft werden.

Dadurch dass es eben doch noch ein paar Menschen in der Welt gibt, die den Kontakt zu Jesus gewagt haben, kann sich die Wachtturm-Gesellschaft nicht leisten, ihre Lehren in vollem Umfang an die Öffentlichkeit zu geben. Das wäre ihr schnelles Aus. Die Erkenntnis über die menschengemachte Glaubensfassade der Wachtturm-Gesellschaft wäre das natürliche Ergebnis einer offenen Haltung der Wachtturm-Gesellschaft.

So aber kann sie noch viele Menschen in ihrer Sehnsucht nach einem aufgeräumten Leben befriedigen. So kann sie noch viele davon überzeugen, man müsse nur gut genug sein, um die Salvation through Jesus nicht persönlich für sich annehmen zu müssen, sondern dass es völlig ausreichen würde, wenn man Jesus und sein "Loskaufsopfer wertschätzt".

Um diese halbierte Ehre Jesus auch weiterhin zukommen lassen zu können, hält die Wachtturm-Gesellschaft die volle Wahrheit über sich selbst vor der Öffentlichkeit zurück. Damit erfüllt sie nichts anderes als den Status eines Geheimbundes.

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