Nicht nur, dass die Watchtower Society die fruehen Christen gerne als Moslems darstellt, sondern sie mag es auch gerne, wenn Christen unter bestimmten Blickwinkeln gesehen werden, die dem Ansehen der tatsaechlichen Christen schaden. Sie stellt im Wachtturm vom 1. September 2008 auf der Seite 15 ein fruehchristliches Paar dar, dessen koerperliche Attraktivitaet derart uebersteigert betont ist, dass der Betrachter unweigerlich das behandelte Thema aus dem Fokus seiner Aufmerksamkeit verliert und zuerst die beiden Menschen ob ihrer Schoenheit betrachtet.

Man beachte auch den nackten und unnatuerlich dicken linken Arm des Mannes!
(Es ist ein Erkennungsmerkmal der Freimaurer, nackte Koerperteile vorzuzeigen.)
Die prallen Gesichtszuege der aufgedonnerten Christen-Dame, die auffallende Brust, die noch vom Kleid drastisch betont wird und ueber der Taillenschnuerung herausquillt, so etwas haette zu damaligen Zeiten nicht ein gutes Haar an diesem Paar lassen koennen. Der Mann mit seiner Beduinen-Aufmachung und dem Schurz eines Freimaurers strotzt ebenfalls vor lustvoller Pracht und Gesundheit.
Der Wachtturm suggeriert hier ein Bild von Christen, das zwei Faktoren hervorhebt: die private Religionsbeschaulichkeit und die Moeglichkeit, trotz aller Religiositaet dreist sexuell betont gekleidet zu sein. Dies ist ein Signal an die Jehovah's Witnesses, die fleischliche Anziehungskraft ruhig zu betonen und im Juengermachen einzusetzen. Tatsaechlich sind viele Zeuginnen auf eine Art und Weise unterwegs, die davon gekennzeichnet ist, Maennern den Kopf zu verdrehen, um dann eine Beziehung davon abhaengig zu machen, dass er Zeuge Jehovas wird.
Die Watchtower Society zieht in Sachen Informationschaos alle Register. Ihre Veroeffentlichungen sind voll mit Bildern, mittels denen ganz unterschiedliche Botschaften vermittelt werden. Vom moslemischen Lebensgefuehl ueber unangemessene sexuelle Freizuegigkeit bis hin zu Daemonen haben die Jehovah's Witnesses einen riesigen unueberschaubaren Berg an vermischten Informationen zu verkosten und bilden sich ein, das sei rechte Speise zur rechten Zeit.
Ganz unabhaengig davon, wie jeder mit seiner Sexualitaet umgeht, muss festgestellt werden, dass die "christlichen" Schriften der Watchtower Society ihre an sich schon widerspruechlichen Texte mit Bildern ausstaffiert, die noch einmal eine permanente Desorientierung hervorrufen und so in keinen anderen christlichen Werken zu finden sind.
Die Illusion, dass ein christliches Paar in aller Beschaulichkteit und doch wie zu einem grossen weltlichen Fest herausgeputzt die Schriften der leitenden Koerperschaft geniesst, soll Jehovah's Witnesses sagen: Holt aus euren fleischlichen Faehigkeiten alles heraus, was euch moeglich ist. Ihr seid Menschen, die in erster Linie und umfassend im Einsatz des Juengermachens arbeiten. Ihr braucht nur anziehend zu wirken, den Part mit der Gehirnwaesche uebernehmen wir dann schon.
Die eigentliche Leistung der Wachtturm-Schreiber ist die weitestgehende Verfuehrung zu unchristlichem Denken und Handeln. Dabei versteckt sie alles so hinter der nach draussen gehaengten christlichen Propaganda, dass Jehovah's Witnesses nicht realisieren koennen, wem sie in Wirklichkeit aufgesessen sind. Der Kern der Wachtturmverfuehrung ist das Verbot, mit Jesus Kontakt aufzunehmen. Dieses Verbot wird unter dem Vorwand der Vielgoetterei und des Goetzendienstes aufgestellt. Damit geht die Wachtturm-Religion weiter als die Katholische Kirche mit ihren Riten, die Jesus ersetzen sollen, und befindet sich auf der zentralen moslemischen Achse.
Unter der Ablenkung durch aufreizende Bilder versteckt sich eine irdisch gesinnte Baukasten-Religion, die keine Blamage und keine Dummheit auslaesst, um die Menschen von Jesus zu entfernen.