Die Entwicklung der Welt laesst sich schon immer von unserem Bewusstsein am besten anhand grosser Bewegungen erfassen. Unser Weltbild orientiert sich an grossen Einschnitten und grossen gemeinschaftlichen Massenerscheinungen. Das Aussterben der Dinosaurier, Voelkerwanderungen, Weltreiche und Revolutionen und aehnliche Ereignisse sind die Eckpunkte, an denen sich unser geschichtliches Vorstellungsvermoegen festmacht. Der Mensch sieht die Welt und ihre zeitliche Abfolge von Ereignissen immer als eine Art Ereigniskette und er verbindet damit nicht selten die Hoffnung, die Welt-Entwicklung in Teilen im voraus ahnen oder sogar vorhersagen zu koennen.
Diesen Hoffnungsansatz wird man bei echten Christen seltener vorfinden, da sie wissen, dass die Abfolge der Ereignisse ausserhalb unseres Einflusses steht und nur unter dem Gesichtspunkt der Planung Gottes als Ganzes begriffen werden kann. Waehrend die Menschen sich immer wieder in dem Versuch der partiellen Weltrettung vor verschiedenen schaedlichen Einfluessen zusammentun, findet man bei echten Christen eher eine gewisse Gelassenheit, die daran gebunden ist, dass jeder einzelne seine Verantwortung auf sich nimmt und sich immer wieder prueft, ob er Gottes Willen tut.
Anders als echte Christen zieht die weltweite Bruderschaft der Jehovah's Witnesses ein Weltuebernahmeprogramm auf. Die Watchtower Society wandelt lieber auf dem Weg, den alle Menschen gehen und setzt ihre Hoffnung nicht auf den Plan Gottes, sondern auf die Massenbewegung der Jehovah's Witnesses. Dies geht sehr deutlich aus folgendem Text hervor:
Den allein wahren Gott ANBETEN, Seite 5

Unter dem Titel:
"Die vereinte Anbetung in unserer Zeit - Was hat sie zu bedeuten?" lesen wir:
Die vereinte Anbetung dient den Jehovah's Witnesses als Sammelbecken fuer die weltweite Bruderschaft, die eines Tages das Weltsystem uebernehmen wird. So stellt es sich die Watchtower Society vor und selbst, wenn einmal ein einzelner Zeuge versucht, tatsaechlich sein persoenliches Heil in der Anbetung dieses Jehova zu finden, so bleibt die vereinte Anbetung doch nur die organisatorische Grundlage, um eine Weltbruderschaft zu errichten, die unter der Fuehrung der Leitenden Koerperschaft der Jehovah's Witnesses steht.
Diese Hoffnung auf die Weltuebernahme der Jehovah's Witnesses ist genau so stark in der Seele des einzelnen Zeugen verwurzelt wie die Hoffnung auf eine persoenliche Rettung. Wenn auch taeglich der Angstschweiss rinnt, weil der Zeuge und die Zeugin keine Sicherheit haben wie echte Christen (Glaubensgewissheit), troestet sich die "grosse Volksmenge" mit der Aussicht auf die zukuenftige Weltuebernahme. Die Watchtower Society versucht die Weltuebernahme zur Haupttriebfeder des Predigtdienstes zu machen. Selbst vollkommen ausgebrannte Predigtdienstler geraten in "heilige" Rage, wenn man sie mit der These konfrontiert: "Wer den Kontakt zu Jesus verbietet, kann nur Satan sein. Jehova ist Satan!" Doch der alltaegliche Predigtdienst ist nur an der gewuenschten Erweiterung der weltweiten Bruderschaft interessiert. Die Glaubensinhalte sind dabei schon fast zweitrangig.
Wenn sie im Predigdienst auf fundierten Widerstand stossen, verfallen die Jehovah's Witnesses in eine Art Hirnstarre, die einzig nur noch den Welt-Uebernahmemoment kennt und alle im Gespraech genannten Fakten und Tatsachen ausblendet. Hier ist die wirkliche Substanz des Evangeliums der Watchtower Society, welche aussagt, dass einst alles Boese vernichtet werden soll. Dass die eigene Guete nur eingebildet ist und sich auf die Erfuellung von Gesetzen beruft, durch die noch niemand gerettet werden konnte, wird dabei verdraengt. Das Evangelium Christi, der gekommen ist, um jeden Menschen zum Leben zu bringen, findet bei den Jehovah's Witnesses keine Beachtung. Die Watchtower Society verbreitet nur die "gute Botschaft" von der Vernichtung der gesamten Menschheit.
Um die einzelnen Untertanen Jehovas nicht zum Nachdenken kommen zu lassen, wird die weltweite Bruderschaft und die Uebernahme des Weltsystems immer wieder in die Hirne der Zeugen gepaukt, denn sonst koennten sie moeglicherweise darauf kommen, dass sie selbst die ersten sind, die nach den Aussagen der Bibel vernichtet werden muessen. Denn sie haben die Annahme Jesu Christi als Gott verworfen und damit ihm die Ehre verweigert. (Johannes 5, 23)
Der angeblich heilige Dienst der Jehovah's Witnesses macht sich eins zu eins an der Irrlehre der Watchtower Society fest. Allein die Auslegung, Gott wuerde Jehova heissen und Jesus waere nur sein Werkmeister (Handlanger), begruendet dieses "heilige" Engagement. Doch ist der Name Jehova in den Urschriften nicht vorhanden, sondern er wurde erst im fruehen Mittelalter von katholischen Moenchen kreiiert. Die Buchstabenfolge "Jehova" war lediglich eine Art Steuerungshilfe fuer den Vorleser in der Synagoge, der durch die Beifuegung der Vokale aus "Adonai" zu den Konsonanten JHWH daran erinnert werden sollte, nicht den Namen Gottes vorzulesen, sondern ersatzweise die Ansprache "Adonai" (Meine Herren) zu benutzen.
Was also das urspruengliche und heutige auserwaehlte Volk Gottes schon immer wusste, naemlich dass Gott nicht nur einer ist, sondern ebenso mehrere (Adonai heisst tatsaechlich "Meine Herren"), versucht die Zeugen-Jehovas-Kunstreligion ebenso wie der Islam auf einen Gott zu fixieren, der als der allein wahre Gott dargestellt wird. Diese Sichtweise ist fuer die Wachtturm-Denker eine willkommene Hilfe, Jesus als Gott auszubooten und den Menschen - besonders den Jehovah's Witnesses - den Zugang zu Jesus zu verwehren. Das bedeutet, dass das im Kern moslemische Gottesbild der tragende Grundsatz ist fuer die Leugnung Jesu als Gott und fuer die weltweite Bruderschaftserrichtung zwecks bald umzusetzender Weltuebernahmephantasien. Warum tun sie es? Weil sie faelschlicherweise Jehova als den allein wahren Gott kennen gelernt haben.
Dreh- und Angelpunkt der Wachtturm-Lehre ist das moslemische Gottesbild und die Watchtower Society ist nur ein weiterer Versuch, die Goettlichkeit Jesu den Menschen auszureden. Durch riesige Mengen von Veroeffentlichungen hat es die Watchtower Society immerhin geschafft, ungefaehr 6 Millionen Menschen diese moslemische Jesussperre ins Herz einzusetzen und als Ersatz fuer ihn die Hoffnung auf eine neue Weltregierung unter der Leitung der Watchtower Society zu installieren. Das System ist fast perfekt. Der einzige Mangel des Wachtturm-Systems ist die bewusste Ablehnung Jesu als allmaechtiger Gott, der sich uns aus Liebe hingegeben hat. Mit dieser Ablehnung Jesu hat sich die angeblich so einzigartige Wachtturm-Religion ins Boot aller Religionen gesetzt und ist darauf angewiesen, durch abstruse, unmenschliche Gesetze und Regeln ihre angebliche Einmaligkeit immer wieder kuenstlich aufzupumpen.
Der wirklich in Gottes Sinne strafbare Missbrauch ist die Verdrehung der Bibel und die Benutzung des Wortes Gottes, um die eigenen Irrlehren zu untermauern. Darin ist die Watchtower Society wahrer Meister. Sie kann mit Fug und Recht darauf verweisen, dass ihre Untergebenen dieses und jenes gelernt haben und deswegen zum Erfolg der weltweiten Systemuebernahme durch die Mutter der Jehovah's Witnesses beitragen. Fuer einen Irrlehrer muss es ein wirklich angenehmes Gefuehl sein, sich auf seinen Werken ein wenig auszuruhen und Bilanz zu ziehen und Nebenziele wie die Anerkennung als Kirche zu betreiben.
In dieser Position der Ueberlegenheit kann es sich der Antichrist auch schon einmal erlauben, in seinem Paradies Maedchen mit durchsichtiger Bluse auftreten zu lassen, ohne befuerchten zu muessen, dass etliche Jehovah's Witnesses sich darueber Gedanken machen oder sich darueber sogar entruesten. Die Infiltration des faithful and discreet slave ist so perfekt, dass er sich immer offenere Hinweise auf seine teuflische Herkunft erlauben kann. Wozu hat er denn den Bibelstellen-zitier-Apparat in Brooklyn aufgebaut? Um weltweit mithilfe des Wortes Gottes den satanischen Betrug durchzusetzen, man koenne in vereinter Anbetung dem Weltuebernahmeziel dienlich und behilflich sein und dann daran teilhaben.
Den allein wahren Gott ANBETEN, Seite 5

Nach den Massstaeben der Wachtturm-Doktrin sind natuerlich nur die Jehovah's Witnesses gerecht. Und das obwohl Jesus das genaue Gegenteil sagt. Jesus sagt, dass niemand zum Vater kommt als durch ihn. Das bedeutet nicht, dass wir Jesus als Gebets-(Zauber-)formel einsetzen muessen, wie die Jehovah's Witnesses denken, sondern das bedeutet, dass wir Jesus selbst darum bitten muessen, dass er uns rettet. Dies bedarf einer persoenlichen Beziehung zu ihm, die ohne Kommunikation und Anbetung nicht auskommen kann. Wenn aber diese Rettungsoption, die laut Bibel nur in Jesus Christus liegen kann, auf eine menschliche Organisation wie die Watchtower Society oder die Katholische Kirche umgelenkt wird, ist der Mensch gottverlassen, weil er Jesus verlassen bzw. nie aufgesucht hat. Menschliche Einrichtungen koennen niemals zu Gott fuehren. Diese Erkenntnis ist so klar und selbstverstaendlch, dass jeder ehrliche Mensch und jedes Kind sie versteht. Daraus muss geschlossen werden: Wer es ablehnt, sich in Rettungsfragen direkt an Gott zu wenden und sich lieber auf menschliche Organisationen verlaesst, hatte im Grunde gar nicht das Ziel, gerettet zu werden, mit Gott in Verbindung zu treten, sondern liebaeugelt viel eher nur mit der mengenmaessigen Durchsetzung einer menschlichen Einflussgroesse, die moeglicherweise auch den Weg zu Gott, falls es den geben sollte, ebnen koennte.
Der einzige Weg zu Gott ist jedoch nur der, den Gott selbst fuer uns eingerichtet hat. Es gibt keine Extrawurst und keine Sonderloesung, es gibt fuer uns nur Jesus, der uns auffordert zu glauben und uns in der Verbindung mit ihm rettet. Dazu bedarf es der Anbetung Jesu, der Gott ist und der sich zur vollkommenen Tilgung unserer Ungerechtigkeit ans Holz nageln liess.
Warum tat Jesus das? Gott ist absolut gerecht und gleichzeitig die absolute Liebe. Seine Liebe zu uns trieb ihn dazu, unsere Ungerechtigkeit auf seine eigenen Schultern zu nehmen, damit wir nicht an seiner Gerechtigkeit zugrundegehen muessen, wenn wir mit unserer Unvollkommenheit auf ihn treffen. Durch Jesus sind beide, die absolute Liebe und die absolute Gerechtigkeit Gottes, zum Ziel gekommen: ER kann uns, die wir an Jesus glauben, aufnehmen, ohne uns wegen unserer Ungerechtigkeit vernichten zu muessen. Denn Jesu Opfer macht uns in den Augen Gottes absolut gerecht. Jesus ist der Ebner des Weges, der Schluessel zur ungetruebten Gemeinschaft zwischen Gott und den Menschen.
Doch die Jehovah's Witnesses, die lebenslaenglich auf ihren Predigtdienst angewiesen sind, um eine vage Ueberlebenshoffnung in sich zu naehren, verbinden mit ihrer selbst konstruierten Predigtdienst-Gerechtigkeit ihren zukuenftigen Besitz der Erde. Ihnen geht es gar nicht darum, sich auf Gott einzulassen, sondern sie moechten einen menschlichen Plan, der ihnen den Besitz der Welt in die Haende spielt. Ihre persoenliche Rettung muss ihnen dabei relativ egal sein, sonst wuerden sie ueber kurz oder lang nach Jesus suchen und ihn fragen, ob die Tuer auch fuer sie offensteht. Damit das nicht passiert, haelt die Watchtower Society immer wieder das Weltuebernahmeziel hoch und konzentriert alle Aufmerksamkeit auf diese rein irdische Hoffnung.
Die Lernfragen am Ende der Seite werfen noch einmal ein entbloessendes Licht auf die Motivation der Watchtower Society. Die "begeisternde Entwicklung" ist fuer sie das Evangelium und die Annahme dieses Evangeliums ist "redlichen Menschen" moeglich. Dreister und wirkungsvoller kann man das, was Jesus fuer uns getan hat, nicht durch den Dreck ziehen. Bei Jesus geschieht Rettung durch ihn selbst. Bei der Watchtower Society geschieht Rettung durch Redlichkeit und Anpassung und Eingliederung in die sensationelle Weltuebernahme-Entwicklung. Damit ist die frohe Botschaft, dass Jesus jedem einzelnen Menschen den Weg zum Vater geebnet hat, hinfaellig und fuer die Jehovah's Witnesses ungueltig.
Strategien Satans sind unter anderem daran zu erkennen, dass sie Jesus verbiegen, damit Menschen an ihn nicht glauben koennen und nicht gerettet werden.