Der Wachtturm uebberrascht die Menschen mit einer Sensation!
Was fuer eine Nachricht! Der Wachtturm belegt die Tragweite mit einem Zitat:
Das ist ein Gedanke, der das Problem sehr erhellt. Der Tod als Bedrohung kann anders nicht besser beschrieben werden. Und der Wachtturm unterstreicht dies mit der Fortsetzung des Zitats:
Was wuerden wir nur tun, wenn wir den Wachtturm nicht haetten. Zum Glueck macht er uns klar, dass wir eines Tages sterben werden. Und diese weltweit bisher nicht bewiesene These wird endlich klar. Die Watchtower Society belegt diese Erkenntnis mit einem weiteren Zitat, das von "einem Dichter im 19. Jahrhundert" stammt. Ein Dichter aus dem 19. Jahrhundert! Gabs da nur zwei? Oder diesen einen? Wie kann eine Zeitschrift, die den Anspruch auf die alleinige Wahrheit postuliert, so einen Krempel abliefern?
Dieser ominoese Dichter schreibt: "Leid macht uns alle wieder zu Kindern - hebt alle Unterschiede des Verstandes auf. Der Kluegste weiss nichts." War dieser Dichter ein Bekaempfer der Watchtower Society? Wieso wird der Name dieses Dichters nicht genannt? Wenn man bedenkt, dass das 19. Jahrhundert wie die meisten Jahrhunderte um die hundert Jahre dauerte, dann kann man ermessen, wie genau die Watchtower Society mit Informationen umgeht ... "ein Dichter im 19. Jahrhundert"!
Diese Art der Informationsverarbeitung durch den Wachtturm wirft ein Licht auf das Interesse der Watchtower Society an der Wahrheit. Es geht ihr nicht um Wahrheit, sondern um einen leichten, schnellen, widerstandslosen Verkauf ihrer Manipulation. Dazu werden die Leser beschaeftigt mit seichtem Fuellstoff. Und dieses Vollfuellen des Lesers mit vollkommen unwichtigen Informationen geschieht durch eine Gesellschaft, die angibt, das menschliche Gehirn werde im Wachtturm-Paradies um ein Vielfaches leistungsfaehiger sein. Wozu soll diese Leistungsfaehigkeit dann dienen? Um die nicht belegten, inhaltsleeren Informationen des Wachtturm zu speichern?
Der Umgang des Wachtturm mit der Wahrheit ist ungenuegend. Es ist wie mit dem Schueler, der seine Mitschueler und seine Lehrer anluegt, um sich in den Vordergrund zu spielen. Der Wachtturm konstruiert aus hohlen Phrasen Worthuelsen ohne Inhalt. Der Wachtturm leitet aus dieser inneren Leere Behauptungen her. Eine Behauptung ist die Lehre:
Die Seele ist sterblich
Wer diese Lehre vertritt, muss sich in der Konsequenz aeusserst phantasievolle Paradiesvorstellungen konstruieren. Denn mit dem Vergehen des Menschen im Tod, mit der voelligen Ausloeschung seiner Existenz laesst sich keine Auferstehung und keine Rettung mehr aufbaun. Deswegen muss das Hilfskonstrukt der Gedaechtnisgruefte die Luecke schliessen. Diese Hilfslehre dient nur dem Zweck, das absolute Vergehen des Menschen mit seinem Tod zu ermoeglichen.
Gott soll angeblich aus seinem Gedaechtnis die Menschen neuschaffen. Das ist die Theorie der Gedaechtnisgruefte. Das heisst, dass der Mensch mit seinem Tod komplett ins Nichts uebergeht und zur Erfuellung biblischer Beschreibungen des Jenseits wieder neu erschaffen werden muss.
Doch ist die Verheissung Jesu selbst Beweis dafuer, dass alle Mutmassungen ueber solche Dinge absolut unsinnig und unnoetig sind. Denn jeder, der ewiges Leben hat, ist zeitlos. Ewiges Leben bedeutet nichts anderes als zeitloses Dasein. In dieser Existenzform, die sich aus Jesu Versprechen ableiten laesst, existiert keine Zeitgebundheit. Das heisst nichts anderes als dass jeder, der bei Gott ist, sich ohne jeden Widerstand und ohne jedes Hindernis vom Anfang der Schoepfung bis zu ihrem Ende bewegen kann und in alles Einblick hat. Die Bibel sagt dazu: Und Gott wird sein alles in allem. Dies ist der Beweis, dass wir als durch Jesus Gerettete in Gott zeitlos werden.
Unter diesem Blickwinkel ist es voellig uninteressant, ob die Seele vergeht und neu erschaffen wird oder ob sie den leiblichen Tod des Menschen ueberlebt und dem Gericht ausgeliefert wird. Denn im Ergebnis sind diejenigen, die durch Jesus mit Gott ins Reine gekommen sind, ohne Abstriche ewig. Ewig in der Gemeinschaft mit Gott. Diese ewige Gemeinschaft mit Gott ist vollkommen, weil es bei Gott keine Kompromisse gibt. In dieser Vollkommenheit, die Gott fuer uns bereitet hat und die wir in Jesus ergreifen koennen, werden wir wie Gott selbst zeitlos die gesamte Entwicklung der Menschheit vorwaerts und rueckwaerts durchschreiten koennen, wenn wir daran Interesse haben.
Doch wird die Gemeinschaft mit Gott unser Interesse und unser Glueck ausmachen. Deswegen werden wir den Werdegang der Welt mit grosszuegiger Gelassenheit hinter uns lassen und uns in Gott so wunderbar wohlfuehlen, dass wir keine Analysen der Weltgeschichte mehr brauchen. Auch wird die Klarheit und Vollkommenheit der Erkenntnis so hoch sein, dass wir uns an der Gegenwart Gottes vollkommen erfreuen werden. Denn alles wird durch ihn und in ihm erklaert.
Jehovah's Witnesses sterben den Wachtturm-Tod
Satan hat nur eine Chance. Er muss die Menschen dazu bringen, Jesus nicht als Gott anzuerkennen. Dann wird der Ausschluss aus der Herrlichkeit Gottes bewirkt. Denn nur im Glauben an Jesus ist der Eintritt in die Herrlichkeit Gottes beschlossen. Sobald Satan diesen Glauben vereitelt, hat er sein Ziel erreicht, den Menschen von Gott zu trennen.
Der Wachtturm ist die Zeitschrift, die mit ihren hohlen Phrasen der Bildzeitung nahekommt. Doch ist die Bildzeitung in Sachen Luege ein Waisenknabe gegen den Wachtturm. Der Wachtturm ist die Zeitschrift Satans. Wer sich von dieser Manipulationsmaschinerie einfangen laesst, der stirbt den wirklichen Tod. Es ist der Tod, der durch die Ablehnung Gottes in Jesus schon hier und heute die Gottes- ferne eintreten laesst. Danach aber das Gericht. Und wer nicht in Jesus ist, wird verloren sein. Das ist der wahre Tod (den der Wachtturm allerdings seinen Lesern verschweigt).
