Ja ja ja! Man kann viel reden, wenn der Tag lang ist. Und man kann viel schreiben, wenn man Zeit hat. Das ist so langweilig, immer von dem selben zu berichten und immer und immer wieder auf taube Ohren zu stossen. Aber dennoch macht die Angelegenheit mit den Jehovah's Witnesses Spass. Denn es macht Sinn! Es geht um Menschen, die sich lebenslaenglich (und todeslaenglich) in die Hand eines Betruegers begeben und meinen, sie haetten die Wahrheit.
Jeder Zeuge Jehovas tut mir im Herzen weh. Selbst wenn er einer dieser rechthabrischen Grosstuer ist mit Schlips und frisch geputzten Schuhen. - In was fuer einer Scheiss-Not muessen sich diese Menschen befinden, dass sie ihre Hoffnung auf die offensichtlichste Luege der Welt setzen? Sie lassen sich von ihren eigenen Leuten permanent unter Druck setzen, investieren Kraft und Zeit, um ihre vermeintliche Pflicht zu erfuellen.
In Muehlhausen bei Heidelberg stand letztens ein Mercedes auf dem Buergersteig. Der Fahrer bearbeitete an den Mercedes gelehnt und in der Hand eine NWUe-Bibel den alten Mann, den ich jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit treffe. Sie, seine Frau, sass breitbeinig auf dem Fahrersitz des Mercedes. Man konnte auf den ersten Blick erkennen, dass beide krank waren und erheblich waehrend ihrer Predigtdienst-Aktion litten. Beide bekamen kaum Luft und ihr, der Frau, konnte man das Leiden unter ihrer Fettleibigkeit direkt abspueren. Beide litten und atmeten schwer.
Jehovah's Witnesses sind Opfer. Und sie werden im Opfersein zu Taetern, zu Handlangern des faithful and discreet slave. Unter der Herrschaft des faithful and discreet slave erarbeiten sie sich eine falsche Hoffnung und vegetieren im perfektesten Betrug ihres Lebens. Sie werden von ihren Fuehrern zum Predigtdienst gezwungen. Wenn sie krank geworden sind, muessen sie dennoch auf die Strasse. Wenn auch mit dem Mercedes.
Wie schoen ist dieses Bild! Eine biblische Situation. Jesus, unser Oberzeuge Jehovas sitzt im Mittelpunkt und wirkt so segensreich, ach nein erfolgreich. Beim Sklaven kommt es ja nur auf den Erfolg an.
Und dann und dann und dann!
Und dann gibt es wieder ein bestimmtes Detail im Bild, das merkwuerdigerweise kaum auffaellt. Kein Zeuge Jehovas sieht dieses Detail und auch der Betrachter ohne sklavische Bindung an die Watchtower Society kann es ueberblaettern, ohne etwas Verdaechtiges festzustellen. Es ist die Unterschrift Satans.
Riesig fett im Vordergrund sitzt doch da so ein Typ, der wie wir Betrachter des Bildes eigentlich nichts besonderes mit dem dargestellten Geschehen zu tun hat. Er ist eigentlich nur der selbe wie wir. Ein Beiwohner, ein Betrachter, ein Zeuge.
Doch haben wir zum Glueck nicht das Satans-S auf der Schulter. Erst der Zeuge, der sich im Schwur an die Watchtower Society bindet, traegt dieses Brandmal. Und wir wissen nicht, inwieweit dieses Brandmal bindet. Doch wir wissen, dass Gott das Herz anschaut. Wir wissen, dass der Sohn wirklich freimacht.
Manchmal denke ich daran, ob es wichtig ist, sich im Namen Jesu noch einmal taufen zu lassen, damit die Taufe bei den Jehovah's Witnesses abgeloest wird. Doch bin ich mir als glaeubiger Christ sehr klar darueber, dass die Befreiung und Segnung, die Jesus uns gibt, wenn wir ihm glauben, staerker ist als alle Symbole und Menschenhandlungen.
Dennoch ist der Gedanke an eine Taufe in einer wirklichen Gemeinde Christi ein schoener und wichtiger Gedanke. Dies laeuft aber unter der eigenen Verantwortung und im Lichte der eigenen Erkenntnis ab. Denn Jesus ist unser Herr und er sagt uns, was er will.
Gepriesen sei der Herr Jesus Christus!