Wie die Watchtower Society professionell ihre eigenen Interessen ueber Jesus stellt
Eine Reflektion eines einzigen Wachtturmartikels aus der Sicht eines nicht von der Watchtower Society Manipulierten. (Grau hinterlegte Bereich sind das Originalzitat aus dem Wachtturm vom 1. October 2007, Seiten 3 - 7.)Bis hierher laesst der Wachtturm tatsaechlich einmal Jesus zu Wort kommen. Doch schon nach dieser kurzen Episode muss die "Leitende Koerperschaft" ihren besonderen Senf hineinmischen:
Mit diesem Einwurf haemmert die Watchtower Society den ihr eigenen ehernen Grundsatz fest, dass das mosaische Gesetz wie vor dem Erscheinen Jesu einzuhalten sei. Ihr geht es um die Menschenkontrolle, wie sie sich alle fleischlichen Religionsobrigkeiten wuenschen. Obwohl Jesus uns mitgeteilt hat, dass er das Gesetz erfuellt hat und unser Part nur noch der ist, mit ihm im Glauben in Verbindung zu stehen, um das ewige Leben zu erlangen, behauptet die Watchtower Society beharrlich, dass jeder Glaeubige daran gemessen werden wird, ob er das Gesetz Moses eingehalten hat.
Die Botschaft Jesu lautet aber: Da die Menschen das Gesetz nicht einhalten koennen, erfuellt er es fuer uns und rettet den, der sich im Glauben auf Jesus einlaesst. Diese Botschaft Jesu, die der Kern jeden christlichen Glaubens ist, versucht die Watchtower Society vergessen zu machen, indem sie mit dem steten Tropfen der Infiltration die Hirne der Jehovah's Witnesses hoehlt.
Dieser Absatz ist ein Beispiel dafuer, wie die Watchtower Society biblische Kernwahrheiten so breit ausbuegelt, dass dem Leser unweigerlich langweilig werden muss. Damit erreicht die Watchtower Society eine unbewusste Reaktion der Jehovah's Witnesses, die nach Jahren der Mitgliedschaft in dieser fleischlichen Gesellschaft sehr stark mit folgendem Gefuehl durchsetzt ist: Alles was die Bibel berichtet ist richtig, aber langweilig. Alles was der Wachtturm berichtet, ist ein Hauch weniger langweilig, also muss es noch richtiger sein als das, was in der Bibel steht.
Hier geschieht die naechste Manipulation des Wachtturm. Der Begriff "treuer Nachfolger Jesu" soll den Menschen suggerieren, dass man aus stetiger Anstrengung heraus Jesus nachzufolgen habe. So verdreht die Leitende Koerperschaft die Wahrheit. Denn nach der Bibel ist es Jesu Kraft, die die Nachfolge beginnt und vollendet, und nicht die Kraft des Nachfolgers Jesu. Damit sich vor Gott kein Fleisch ruehme. - Der zweite Teil des obigen Absatzes sagt: Waehle berechnend! Kuemmere dich nicht so sehr darum, was Jesus sagt, schlage dich nur auf die richtige Seite! Was fuer ein Trauerspiel diese religioese "Speise" darstellt, ist kaum zu beschreiben. Und doch glauben die Jehovah's Witnesses allen Ernstes, sie haetten in der Leitenden Koerperschaft jemanden, der sie mit der rechten Speise zur rechten Zeit versorge. Das Gegenteil ist der Fall. Die Leitende Koerperschaft der Watchtower Society verharmlost, verdreht, manipuliert und betaeubt durch Null- und Halbwahrheiten.
Ach, sie hatten nur Glueck! Sind sie quasi durch Zufall auf eine Goldader gestossen oder haben rein zufaellig die richtige Magie angewendet? Auch hier ist wieder erkennbar, wie die Watchtower Society der Bibel, dem Glaubensfundament, einen weiteren Haar-Riss zufuegt. Klitzeklein und butterweich wird der Gedanke eingestreut, das Ding mit Jesus sei ja wohl mehr Zufall gewesen als alles andere. Solche Nebentricks der Watchtower Society werden von den willigen Jehovah's Witnesses gern ueberlesen. Dadurch wird das Denken einfacher. Zwar muss man viel eigenes Denken (naemlich das kritische) aufgeben, um das auf Dauer auszuhalten. Aber was will man machen?
Endlich, endlich, endlich kommt aus der Feder der Wachtturmschreiber eine schlichte runde Wahrheit! Wer sich auf Jesus verlaesst, der hat in seinem Leben die beste Entscheidung getroffen. Jesus ist der Weg zum Vater. Doch wer jetzt annimmt, die Leitende Koeperschaft wuerde sich nun mit dieser Wahrheit naeher befassen, der irrt gewaltig! Vielmehr breitet die Watchtower Society im Anschluss an bereits Zitiertes vor dem Leser das grosse Fragespiel aus: Was koennen wir daraus fuers Leben lernen? Sie fragt erst gar nicht wie der reiche Juengling, sondern projiziert direkt alles aufs Erdenleben. Dass die Gefolgschaft Jesu schon alle Probleme loest, dass durch sie schon die Rettung passiert, will die Leitende Koerperschaft nicht wissen. Denn dann waere sie abgemeldet. Dann haette sie keinen Dummen mehr, den sie vollschwafeln koennte.
Und kaum dass die Leitende Koeperschaft mal hat durchblicken lassen, dass Jesus auch etwas zu sagen haette, kommt sie wieder mit ihrem Allerweltsgeschwafel! Diese die Jehovah's Witnesses dumm haltende Methode ist ein Teil oben erwaehnter Taktik, Langeweile zu verbreiten, wenn es um Jesus geht. Aus dieser Langeweile heraus startet sie dann ihren Angriff und listet ihre persoenliche Sicht der Dinge auf, obwohl jeder normale Leser nun etwas zu lesen erwartete, was Jesus allerhand zu sagen haette. Doch nichts da! Jesus kommt erstmal nicht zu Wort. Das waere auch viel zu einfach! Denn die Watchtower Society hat ein eigenes Konzept, das an der Gnadengabe vorbeigeht.
Jetzt hat die Watchtower Society die Sicht auf Jesus komplett verstellt. Dass sie nicht statistische Zahlen ueber die weggeworfenen Butterbrote amerikanischer Schulkinder bringt, ist alles. Jetzt platziert sie noch ein paar langweilige Allerweltswahrheiten und kann dann ueberleiten zu der Wachtturm-Grundthese, dass allein die Leitende Koerperschaft die richtigen Entscheidungen treffen kann. Mit dieser Vorgehensweise hat sie zwar fuer alle Welt erkennbar das Kinderschaenderparadies in den eigenen Reihen ermoeglicht, aber was solls! Hauptsache Jesus ist weg und die Watchtower Society ist da. Und schon winkt sie wieder, die Watchtower Society. Sie winkt mit ihrer Bibelkenntnis. Dass diese Wachtturm-Bibelkenntnis aber ein rein menschliches Verstaendnis der Bibel ist, will die Leitende Koerperschaft nicht hoeren.
Wie feinsinnig doch die Watchtower Society von Jesus auf das Gesetz umgelenkt hat! Nachdem Jesus und der reiche Juengling die Frage des Gesetzes schon lange abgehakt hatten und schon lange dahin vorgedrungen waren, dass die Nachfolge Jesu entscheidend ist, bleibt die Leitende Koerperschaft der Watchtower Society stur auf der Einhaltung des Gesetzes bestehen. Jetzt hat sie sich Tor und Tuer geoeffnet, um weit unterhalb der Nachfolge-Ebene die Menschen mit Gesetzeskenntnissen und Bibelverdrehungen vollzufuellen. Hier ist der Punkt erreicht, wo der brave Zeuge nichts mehr mit Jesus zu tun hat und innerlich schon lange der Gesetzesbrutstaette und der Bibelverdrehungsanstalt Wachtturm folgt. Dies ist der Abschluss der Vorbereitungsphase. Hier ist der Zeuge Jehovas von der Frage der Nachfolge Jesu schon befreit, so dass er sich selbst gar nicht mehr fragen kann: Wieso bin ich eigenlich kein Zeuge Jesu?!
Wow, Jesus ist beruehmt. Er hat eine beruehmte Rede gehalten. Diese Nebenbei-Erwaehnung, dass die Bergpredigt beruehmt sei, macht Jesus zu einer Art Mittelwert. Da war doch noch einer, der auch allerhand zu sagen hatte. Ach ja, der Jesus. Naja, immerhin hat er ja eine beruehmte Bergpredigt gepredigt. Wow! - Damit reiht sich die Watchtower Society in die religious communityen ein, die von Jesus nicht wirklich unbedingt viel halten. Als so eine Art Guru laesst die Leitende Koerperschaft ihn noch durchgehen. Sogar irgendeiner von diesen Erzengeln darf er in ihren Augen sein. Aber niemals Gott. Das geht zu weit. Das passt den Juden, den Moslems und der Leitenden Koerperschaft nicht in den Kram!
Wunderbar! Ein rechtes Wort zur rechten Zeit. Und das aus der Feder der Leitenden Koerperschaft der Watchtower Society. Doch die Gesalbten dieser Organisation, die hochklassigen, zu etwas Besonderem befoerderten Superglaeubigen treten diese Wahrheit sofort wieder in den eigennuetzigen Zweckdreck der Watchtower Society:
Friede, Freude, Eierkuchen. Die nette Geste der Jehovah's Witnesses, die hier von der Leitenden Koerperschaft als etwas so herrliches dargestellt wird, wie die Goldene Regel, hat nur einen Zweck: Hey, wir sind so lieb und nett und wir sind Jehovah's Witnesses. Wir moechten gerne mit Ihnen die Bibel nach Wachttrum-Art studieren! Dass diese Pseudochristen aber niemals als moegliche Christen erkennbar gewesen waeren, wenn sie sich nicht angebiedert haetten, bleibt versteckt. Die Wahrheit ist jedoch, dass Jehovah's Witnesses nicht nur keine Christen sind, sondern mit ihrem Gesetzesgetue das genaue Gegenteil verkoerpern. Sie sind gnadenlos gesetzlich und fleischlich gesinnt und sind nur nett, um etwas getan zu haben, "was Gott gefaellt! Bestimmt kein Fehlgriff!" Dass sie aber nur von aussen aufgepfropfte gute Menschenfassaden sind, erkennt jeder, der mit ihnen zu tun hat. Sie tragen feine Anzuege und gehen in allen Fragen des Lebens auf Distanz. Erst wenn sie mit Wachtturmwissen zuschlagen koennen, werden sie zutraulich. Das aber nur zum Schein, denn wenn ihnen jemand widerspricht, wird er mit Nettigkeit totgeschlagen.
Vielleicht gibt es ja unter den Nachbarn Familien, die kleine Kinder haben. Wenn diese Familien zum Beitritt bewegt werden, finden die von der Leitenden Koerperschaft geschuetzten Kinderschaender ein neues Betaetigungsfeld.
Nein! Nein! Und nochmals nein! Sind wir hier in der Politik? Wie kommen jetzt irgendwelche Interessen ins Spiel? Wie kann die Leitende Koerperschaft nur so primitiv sein und das neue Gebot Jesu auf diesen lapidaren Dumpfbackensatz zusammenschrumpfen? "Dieses Gebot war insofern neu, als es verlangte, die Interessen anderer ueber die eigenen zu stellen." Was sind die Interessen anderer? Sind es nicht fuer die Jehovah's Witnesses ausschliesslich die Interessen der Leitenden Koerperschaft? Sind es nicht fuer die Jehovah's Witnesses ausschliesslich das Lehr- und Herrschaftskonstrukt der Watchtower Society? - Alles das, was in diesem neuen Gebot Jesu liegt, alles das, was ein wirklicher Christ lebt, merkt und lernt, wenn er dieses Gebot aufnimmt und erprobt, alles das reduziert die Mafia der Religionen auf: "Dieses Gebot war insofern neu, als es verlangte, die Interessen anderer ueber die eigenen zu stellen."
Wenn die Watchtower Society sich mit einem Kochbuch beschaeftigen wuerde, haette sie keine Ueberlebenschance. Dann wuerden alle ihre Mitglieder nach drei Wochen verhungert sein.
Ach, dann haben wir ja endlich eine neue esotherische Grundlage. Ueber wir doch mal ganz praktisch die selbstlose Liebe. Verzichten wir auf unseren Vorteil und stecken alles in die Watchtower Society, dann wird alles gut. Dann koennen wir auch das Gefuehl haben, etwas getan zu haben, "das Gott gefaellt. Bestimmt kein Fehlgriff." So gibt uns die Watchtower Society etwas Konkretes an die Hand, das uns ueber die innere Leere hinweghelfen kann. Etwas Sinnvolles braucht der Mensch. Warum nicht die Einbildung, man koenne irdisch gesinnt selbstlos lieben! Doch Jesus sagt ganz klar: Ohne mich koennt ihr nichts tun. Daraus folgt, dass die selbstlose Liebe ohne Jesus nichts ist. Doch Jesus meint gar nicht die selbstlose Liebe. Denn er hat sich selbst fuer uns gegeben. Diese Liebe hat zur Voraussetzung, dass man sein Selbst mitbringt und in die Waagschale wirft. Diese Liebe kann nur der lernen, der mit Jesus im direkten Kontakt steht. Denn diese Liebe ist keine Technik, die man studieren und umsetzen kann, sondern es ist eine Gabe Gottes, die Jesus uns verleiht, wenn wir ihn bekennen, wenn wir ihn bezeugen. Wer aber glaubt, Jesus sei nur ein Erzengel, der hat auch in diesem Punkt verloren.
Ach wie simpel ist der Weg ins Koenigreich der Leitenden Koerperschaft. Das Paradies, das uns die Luegengesellschaft anbietet, laesst sich ja so leicht erreichen. Jesus ist nur ein Engel und wir koennen uns mit Wachttuerme-Verteilen die Eintrittskarte verdienen ins Koenigreich Jehovas. Ein Glueck, dass es diese einfach denkenden Amerikaner gibt, die mit ihren Verkaufsmethoden alles in den Griff kriegen. Dass aber der Weg zum Vater ausschliesslich Jesus selbst ist, das passt nicht in deren Strategie. Dass Jesus selbst sagt: Bleibt in mir und ich in euch! das ist nicht das Ding der Wachtturmideologie. Lieber sollen die Jehovah's Witnesses die selbstlose Liebe praktizieren. Ganz auf der fleischlichen Ebene. Jesu geistliche Segnung im Glauben an ihn, die uns von innen her veraendert, ist der Leitenden Koerperschaft gaenzlich unbekannt.
Das ist das Ding der Watchtower Society! Da kassieren die Jehovah's Witnesses Lob fuer ihr "weltweites Engagement", weil zwei von ihnen in Kanada Schnee geschippt haben. Wahnsinn. So laesst es sich freilich nett um Jesus herummanoevrieren. Wenn schon zwei Schneeschipper in Kanada weltweiten Ruhm der Zeugen erzeugen, dann steht ja dem Koenigreich der Leitenden Koerperschaft nichts Ernsthaftes mehr im Wege. Ausser vielleicht der Schutz der Kinderschaender in den eigenen Reihen. Oder die Verweigerung des Abendmahls mit Jesus. Oder die Herabwuerdigung Jesu zum Engel. - Ach das sind doch nur Kleinigkeiten. - Das Schneeschippen zaehlt!!
Endlich, endlich, endlich blitzt mal wieder etwas auf, was Jesus unterschreiben kann. Da wird von der Leitenden Koerperschaft der Jesus-Verleumdergesellschaft doch endlich mal ein kleiner Absatz gebracht, wo wirklich die Wahrheit drinsteckt. Doch wieder erleben wir, wie die Leitende Zweckgemeinschaft diese grundlegende Wahrheit zum Witz verunstaltet, indem sie alles, was Jesus ausmacht, fuer ihre Zwecke zuschnipselt und zu einer aufquellenden Wurst verarbeitet. Die Dauerwurst des Bibelstudiums ist Anfang und Ende der elitaer und fleischlich gesinnten Watchtower Society. Dass Jesus im Glauben jeden Nichtwissenden zu einem geretteten Wesen macht, wuerde die Plaene der amerikanischen Wissensmischer nur stoeren. Denn dann waere der kuenstliche Markt der Jehovah's Witnesses auf einen Schlag als Seifenblase entlarvt.
Das Ziel, ein Nachfolger Jesu zu werden, laesst sich in einer Sekunde verwirklichen. Die Rezeptur des Wachtturmbibelstudiums verdirbt das nur. Nachfolger Jesu ist man in der Sekunde, in der man sich fuer ihn entscheidet und ihm sein Leben uebergibt. Doch die Watchtower Society kann diese schlichte Erkenntnis nicht zulassen. Denn dann waeren auf einen Schlag ihre 6 Mio. Anhaeger weg. So entwickelt sie auf komplizierten Gedankenpfaden, die sich untereinander oft extrem widersprechen, einen Weg, der die Menschen in ihre Manipulation treibt. Die Jehovah's Witnesses machen sich abhaengig von Menschen, die nie Jesus kennengelernt haben und sich selbst als den Kanal Gottes bezeichnen. Sie machen sich abhaengig von einer Organsiation, die willkuerlich und trotzig Kinderschaendern in ihren eigenen Reihen einen Schutzraum bietet, den weder missbrauchte Kinder noch die Familien der missbrauchten Kinder durchbrechen koennen. Die Watchtower Society pocht auf Moral, aber missachtet Jesus aufs Schaerfste. Die Watchtower Society ist das dunkelste Gebiet der Suende. Sie leugnet den Heiligen Geist als Gott. Sie schuetzt ihre Kinderschaender und behauptet, die Wahrheit zu wissen.
Was fuer ein Wahnsinn! Jesus, der jedem, der sich ihm anvertraut, die innerste Wahrheit zeigt und lehrt, wird hier von der Watchtower Society als Schuhanziehhilfe benutzt, damit die Menschen auf jeden Fall ihr auf den Leim gehen. Jesus, der uns die Zusage gegeben hat, dass er uns im blossen Glauben an ihn rettet, muss hier herhalten als Erleichterungsfaktor fuer die Torturen der Watchtower Society. Die Gotteslaesterung besteht darin, dass Jesus seines Amtes beraubt und zum Schuhanzieher fuer die Watchtower Society gemacht wird.
Jesus hat Arthur nicht gerettet, sondern das Wachtturmbibelstudium! Und weil er von der Leitenden Koerperschaft der Watchtower Society von Jesus abgelenkt wurde, wurde er auch kein Zeuge Jesu, sondern nur Zeuge Jehovas. Damit hat er vielleicht etwas zur Dauerbefriedigung seines Versagerlebens getan, aber er ist der Wahrheit geschickt ausgewichen. Er hat auf menschliche Weise die Bibel gelesen und den Bibelstellenvermischern der Watchtower Society Aufmerksamkeit geschenkt. Damit hat er sich die Sicht auf Jesus selbst verstellt. Er wird wahrscheinlich Jesus nie kennenlernen, wie es jemand kann, der sich von Menschen nichts vormachen laesst. Das einzige, was zaehlt, ist der direkte Kontakt zwischen dir und Jesus. Diesen Kontakt hat Arthur in seinem Leben wahrscheinlich fuer immer unmoeglich gemacht.
Wer sich als Zeuge Jehovas taufen laesst, wird wohl niemals dazu kommen, diesen Schritt zu bereuen. Denn sein Hirn ist gleichgerichtet unter die Herrschaft der Leitenden Koerperschaft der Wachtturm-Luegensekte, die Jesus herunterspielt und seinen Namen fuer sich instrumentalisiert. Diese Menschen sind verloren, wenn sie sich nicht einen Ruck geben und zu sich selbst sagen: Nein, ich vertraue Jesus. Er ist der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen. Ich will mich ihm anvertrauen.
Weisst du, was Arthur wirklich gemacht hat? Er ist ein Nachfolger der Watchtower Society geworden und sieht Jesus durch die Brille der Leitenden Koerperschaft. Ihm ist verboten, mit Jesus zu reden, ihm ist verboten, Jesus anzubeten. Jesus ist fuer ihn nur ein Engel. Arthur hat sein Talent fuer eine irdische Organisation geopfert und hat nicht gemerkt, dass er dabei verloren geht. Arthur hat sich verfuehren lassen - zur edelsten Suende der Welt. Zu der Suende, Jesus nach menschlichen Massstaeben einzustufen. - Arthur laesst sich von Jesus jedenfalls nichts mehr sagen. Fuer ihn verwaltet die Watchtower Society das "Glueck, das er niemals bereuen wird".
Nachwort:
Heute jaehrt sich der Todestag meines Freundes Mick. Er war Kanadier und liebte eine deutsche Zeugin Jehovas in Bad Nauheim. Ihr zuliebe ging er ernsthaft auf die Suche und wollte Zeuge Jehovas werden. Doch irgend etwas in ihm blockierte das. Mick war ein Mensch, der das Leben in allen seinen Facetten kennengelernt hatte. Er war Manager gewesen, kannte aber auch das Leben als Sozialhilfeempfaenger. Auf dem Weg zu dem von der Watchtower Society proklamierten Jehova blieb er jedoch kurz vor dem "Ziel" stehen. Er konnte sich nicht ueberwinden, sich hirnmaessig ausschalten zu lassen.
Den Jehovah's Witnesses zu Butzbach war es nicht moeglich, Mick umzudrehen. Nach etlichen Jahren des Bibelstudiums haben Mick und seine geliebte Zeugin Jehovas heimlich geheiratet. Sie fuehrten eine dreieinhalb Jahre lange glueckliche Ehe. Die beiden heirateten, obwohl er die Diagnose Zungenkrebs hatte.
Mick ist am 09. September 2006 an seinem Zungenkrebs verstorben. Er hatte die ganze Zeit ueber seiner geliebten Zeugin Jehovas verheimlicht, dass er bald sterben musste. Als er spuerte, dass er so gut wie keine Zeit mehr hatte, unternahm er noch eine Reise mit ihr nach Rodos. Dort ging alles viel zu schnell. Als er im Sterben lag, drueckte Mick die Hand seiner Frau und zeigte mit dem Zeigefinger der anderen Hand nach oben. Mit kreisenden Bewegungen.
Ich danke Jesus Christus dafuer, dass Mick nicht auf die Todeslehre der Watchtower Society hereingefallen ist. Wenn es auch nicht dazu kam, ihn mit Jesus selbst zu konfrontieren (ich war zu der Zeit als Christ wie ausgeschaltet), so glaube ich dennoch daran, dass Mick die Chance hat, sich fuer Jesus zu entscheiden. Ich befinde mich in der Hoffnung, dass Jesus uns alle gerettet hat und nur die wegtun muss, die ihn steif und beharrlich als Gott leugnen. Dieses hat Mick nicht getan.
Die Gnade, die uns Jesus antut, geht weit ueber den Firlefanz der Watchtower Society hinaus. Nicht eine bessere, amerikanisiertere Welt steht auf dem Programm, das Jesus mit uns vorhat, sondern ein Mensch, den er selbst reinigt und erneuert und mit seiner eigenen Kraft speist und ausstattet. Jesus ist Gott selbst, der sich fuer uns hingegeben hat, damit wir ihn beim Vornamen anrufen koennen. Wir haben alle den offenen Zugang zu ihm, ohne irgendwelche Wachtturmbedingungen erfuellen zu muessen.
Lesen Sie die Bibel in kindlichem Glauben und Jesus wird sie treffen.