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A god, who makes the contact to Jesus being a sin, must be Satan.

Ein reicher Vorsteher
trifft eine armselige Entscheidung

Wie die Watchtower Society professionell ihre eigenen Interessen ueber Jesus stellt

Eine Reflektion eines einzigen Wachtturmartikels aus der Sicht eines nicht von der Watchtower Society Manipulierten. (Grau hinterlegte Bereich sind das Originalzitat aus dem Wachtturm vom 1. October 2007, Seiten 3 - 7.)
Der reiche junge Vorsteher war gewissenhaft, gesetzestreu und religioes. Er fiel vor Jesus auf die Knie und fragte ihn: "Guter Lehrer, was soll ich tun, um ewiges Leben zu erben?" Jesus antwortete, dazu muesse er Gottes Gebote halten. Doch sein Gegenueber wollte es genauer wissen. Also erklaerte Jesus: "Du sollst nicht morden, Du sollst nicht ehebrechen, Du sollst nicht stehlen, Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen, Ehre deinen Vater und deine Mutter und Du sollst deinen Naechsten lieben wie dich selbst."

Bis hierher laesst der Wachtturm tatsaechlich einmal Jesus zu Wort kommen. Doch schon nach dieser kurzen Episode muss die "Leitende Koerperschaft" ihren besonderen Senf hineinmischen:

Das waren die grundlegenden Gebote aus dem Gesetz, das Moses erhalten hatte.

Mit diesem Einwurf haemmert die Watchtower Society den ihr eigenen ehernen Grundsatz fest, dass das mosaische Gesetz wie vor dem Erscheinen Jesu einzuhalten sei. Ihr geht es um die Menschenkontrolle, wie sie sich alle fleischlichen Religionsobrigkeiten wuenschen. Obwohl Jesus uns mitgeteilt hat, dass er das Gesetz erfuellt hat und unser Part nur noch der ist, mit ihm im Glauben in Verbindung zu stehen, um das ewige Leben zu erlangen, behauptet die Watchtower Society beharrlich, dass jeder Glaeubige daran gemessen werden wird, ob er das Gesetz Moses eingehalten hat.

Die Botschaft Jesu lautet aber: Da die Menschen das Gesetz nicht einhalten koennen, erfuellt er es fuer uns und rettet den, der sich im Glauben auf Jesus einlaesst. Diese Botschaft Jesu, die der Kern jeden christlichen Glaubens ist, versucht die Watchtower Society vergessen zu machen, indem sie mit dem steten Tropfen der Infiltration die Hirne der Jehovah's Witnesses hoehlt.

Der Mann erwiderte: "Ich habe das alles gehalten; was fehlt mir noch?" (Matthaeus 19:16-20). Jesus "empfand Liebe zu ihm" und sagte: "Eines fehlt dir: Geh, verkauf, was du hast, und gib den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach" (Markus 10:17-21). Da stand der junge Vorsteher mit einem Mal vor einer schweren Entscheidung. Welchen Weg er wohl einschlug? Konnte er sich leichten Herzens von seinem Reichtum trennen und mit Jesus mitgehen, oder klammerte er sich an seinen Besitz? Suchte er Schaetze auf der Erde oder im Himmel? Die Entscheidung fiel ihm bestimmt nicht leicht. Ein gutes Verhaeltnis zu Gott war ihm wichtig, denn immerhin hielt er das Gesetz und erkundigte sich, was er ausserdem noch tun koennte, um Gott zu gefallen. Wie entschied er sich letztlich? Er "ging betruebt weg; denn er hatte viele Besitztuemer" (Markus 10:22).

Dieser Absatz ist ein Beispiel dafuer, wie die Watchtower Society biblische Kernwahrheiten so breit ausbuegelt, dass dem Leser unweigerlich langweilig werden muss. Damit erreicht die Watchtower Society eine unbewusste Reaktion der Jehovah's Witnesses, die nach Jahren der Mitgliedschaft in dieser fleischlichen Gesellschaft sehr stark mit folgendem Gefuehl durchsetzt ist: Alles was die Bibel berichtet ist richtig, aber langweilig. Alles was der Wachtturm berichtet, ist ein Hauch weniger langweilig, also muss es noch richtiger sein als das, was in der Bibel steht.

Damit tat der junge Vorsteher einen Fehlgriff. Waere er ein treuer Nachfolger Jesu geworden, haette er genau das bekommen, wonach er suchte: ewiges Leben. Wie es mit dem jungen Mann weiterging, wissen wir nicht. Sehr wohl wissen wir aber, dass Jerusalem und ein Grossteil Judaeas rund 40 Jahre spaeter von den Roemern zerstoert wurden. Dabei verloren viele Juden nicht nur ihren Reichtum, sondern auch ihr Leben.

Hier geschieht die naechste Manipulation des Wachtturm. Der Begriff "treuer Nachfolger Jesu" soll den Menschen suggerieren, dass man aus stetiger Anstrengung heraus Jesus nachzufolgen habe. So verdreht die Leitende Koerperschaft die Wahrheit. Denn nach der Bibel ist es Jesu Kraft, die die Nachfolge beginnt und vollendet, und nicht die Kraft des Nachfolgers Jesu. Damit sich vor Gott kein Fleisch ruehme. - Der zweite Teil des obigen Absatzes sagt: Waehle berechnend! Kuemmere dich nicht so sehr darum, was Jesus sagt, schlage dich nur auf die richtige Seite! Was fuer ein Trauerspiel diese religioese "Speise" darstellt, ist kaum zu beschreiben. Und doch glauben die Jehovah's Witnesses allen Ernstes, sie haetten in der Leitenden Koerperschaft jemanden, der sie mit der rechten Speise zur rechten Zeit versorge. Das Gegenteil ist der Fall. Die Leitende Koerperschaft der Watchtower Society verharmlost, verdreht, manipuliert und betaeubt durch Null- und Halbwahrheiten.

Im Gegensatz zu dem jungen Vorsteher taten der Apostel Petrus und andere Juenger damit, dass sie alles aufgaben und Jesus nachfolgten, einen gluecklichen Griff.

Ach, sie hatten nur Glueck! Sind sie quasi durch Zufall auf eine Goldader gestossen oder haben rein zufaellig die richtige Magie angewendet? Auch hier ist wieder erkennbar, wie die Watchtower Society der Bibel, dem Glaubensfundament, einen weiteren Haar-Riss zufuegt. Klitzeklein und butterweich wird der Gedanke eingestreut, das Ding mit Jesus sei ja wohl mehr Zufall gewesen als alles andere. Solche Nebentricks der Watchtower Society werden von den willigen Jehovah's Witnesses gern ueberlesen. Dadurch wird das Denken einfacher. Zwar muss man viel eigenes Denken (naemlich das kritische) aufgeben, um das auf Dauer auszuhalten. Aber was will man machen?

Eine bessere Wahl konnten sie gar nicht treffen! Jesus versprach ihnen, sie wuerden weit mehr erhalten, als sie zurueckgelassen hatten. Davon abgesehen wartete ewiges Leben auf sie. Sie hatten sich fuer etwas entschieden, das sie nie bereuen mussten (Matthaeus 19:27-29).

Endlich, endlich, endlich kommt aus der Feder der Wachtturmschreiber eine schlichte runde Wahrheit! Wer sich auf Jesus verlaesst, der hat in seinem Leben die beste Entscheidung getroffen. Jesus ist der Weg zum Vater. Doch wer jetzt annimmt, die Leitende Koeperschaft wuerde sich nun mit dieser Wahrheit naeher befassen, der irrt gewaltig! Vielmehr breitet die Watchtower Society im Anschluss an bereits Zitiertes vor dem Leser das grosse Fragespiel aus: Was koennen wir daraus fuers Leben lernen? Sie fragt erst gar nicht wie der reiche Juengling, sondern projiziert direkt alles aufs Erdenleben. Dass die Gefolgschaft Jesu schon alle Probleme loest, dass durch sie schon die Rettung passiert, will die Leitende Koerperschaft nicht wissen. Denn dann waere sie abgemeldet. Dann haette sie keinen Dummen mehr, den sie vollschwafeln koennte.

Mit Entscheidungen - grossen und kleinen - wird jeder konfrontiert. Jesus hatte zu diesem Thema allerhand zu sagen. Stellt sich die Frage, ob man seinen Rat auch annimmt. Wer es tut, fuer den wird es sich sehr lohnen. Sehen wir uns also an, wie man Jesus nachfolgen und was man von seinen Aussagen lernen kann.
Aha! Jesus hatte allerhand zu sagen. Na immerhin laesst die Leitende Koerperschaft hier mal ein gutes Haar an Jesus. Ist ja nur der Erzengel Dingsda, aber warum soll man sein "allerhand zu sagen" nicht auch mal bringen? Spueren Sie, wie hochnaesig die Watchtower Society mit Jesus umgeht?

Entscheidungen, die gluecklich machen "Ich wuenschte, ich haette es anders gemacht!" Das muss man sich so manches Mal eingestehen. Am liebsten moechte man natuerlich immer so entscheiden, dass man hinterher nichts zu bedauern hat. Erst recht, wenn es um den Lebensweg geht. Doch was ist zu beachten, damit man richtigliegt?

Und kaum dass die Leitende Koeperschaft mal hat durchblicken lassen, dass Jesus auch etwas zu sagen haette, kommt sie wieder mit ihrem Allerweltsgeschwafel! Diese die Jehovah's Witnesses dumm haltende Methode ist ein Teil oben erwaehnter Taktik, Langeweile zu verbreiten, wenn es um Jesus geht. Aus dieser Langeweile heraus startet sie dann ihren Angriff und listet ihre persoenliche Sicht der Dinge auf, obwohl jeder normale Leser nun etwas zu lesen erwartete, was Jesus allerhand zu sagen haette. Doch nichts da! Jesus kommt erstmal nicht zu Wort. Das waere auch viel zu einfach! Denn die Watchtower Society hat ein eigenes Konzept, das an der Gnadengabe vorbeigeht.

Zunaechst einmal braucht man zuverlaessige Leitsaetze. Gibt es die? Viele wuerden das verneinen. Wie sich bei einer Umfrage in den USA herausstellte, glauben 75 Prozent der Collegeabgaenger, so etwas wie richtig und verkehrt gaebe es nicht. Die Vorstellungen von Gut und Boese wuerden sich nach "individuellen Wertbegriffen und kulturellen Gegebenheiten" richten. Ist die Auffassung, Moralbegriffe seien reine Ansichtssache oder sollten dem allgemeinen Trend folgen, aber vernuenftig? Kaum. Haette jeder die Freiheit, zu tun, was er wollte, wuerde Chaos ausbrechen. Wer moechte schon in einer Gegend wohnen, wo es weder Gesetz, Justiz noch Polizei gibt? Und obendrein sind die eigenen Ansichten nicht unbedingt ein zuverlaessiger Ratgeber. Manchmal trifft man eine Entscheidung in der festen Ueberzeugung, das Richtige zu tun, muss dann aber feststellen, dass man auf dem Holzweg war.

Jetzt hat die Watchtower Society die Sicht auf Jesus komplett verstellt. Dass sie nicht statistische Zahlen ueber die weggeworfenen Butterbrote amerikanischer Schulkinder bringt, ist alles. Jetzt platziert sie noch ein paar langweilige Allerweltswahrheiten und kann dann ueberleiten zu der Wachtturm-Grundthese, dass allein die Leitende Koerperschaft die richtigen Entscheidungen treffen kann. Mit dieser Vorgehensweise hat sie zwar fuer alle Welt erkennbar das Kinderschaenderparadies in den eigenen Reihen ermoeglicht, aber was solls! Hauptsache Jesus ist weg und die Watchtower Society ist da. Und schon winkt sie wieder, die Watchtower Society. Sie winkt mit ihrer Bibelkenntnis. Dass diese Wachtturm-Bibelkenntnis aber ein rein menschliches Verstaendnis der Bibel ist, will die Leitende Koerperschaft nicht hoeren.

Die gesamte Menschheitsgeschichte bestaetigt die biblische Aussage: "Es steht nicht bei dem Mann, der da wandelt, auch nur seinen Schritt zu richten" (Jeremia 10:23). Wovon kann man sich dann aber leiten lassen, wenn Entscheidungen zu wichtigen Lebensfragen anstehen? Der zuvor erwaehnte junge Vorsteher war gut beraten, sich an Jesus zu wenden. Wie man sehen kann, berief sich Jesus auf Gottes Gesetz, als er die Frage des Mannes beantwortete. Damit erkannte er an, dass Jehova Gott in hoechstem Grad Wissen und Weisheit besitzt und genau weiss, was fuer seine Geschoepfe am besten ist. Deshalb sagte Jesus auch; "Was ich lehre, ist nicht mein, sondern gehoert dem, der mich gesandt hat" (Johannes 7:16). Gottes Wort ist ein zuverlaessiger Wegweiser, der zu guten Entscheidungen verhilft. Sich nach den Prinzipien aus Gottes Wort zu richten macht tatsaechlich gluecklich. Hier einige Beispiele fuer biblische Lebensregeln.

Wie feinsinnig doch die Watchtower Society von Jesus auf das Gesetz umgelenkt hat! Nachdem Jesus und der reiche Juengling die Frage des Gesetzes schon lange abgehakt hatten und schon lange dahin vorgedrungen waren, dass die Nachfolge Jesu entscheidend ist, bleibt die Leitende Koerperschaft der Watchtower Society stur auf der Einhaltung des Gesetzes bestehen. Jetzt hat sie sich Tor und Tuer geoeffnet, um weit unterhalb der Nachfolge-Ebene die Menschen mit Gesetzeskenntnissen und Bibelverdrehungen vollzufuellen. Hier ist der Punkt erreicht, wo der brave Zeuge nichts mehr mit Jesus zu tun hat und innerlich schon lange der Gesetzesbrutstaette und der Bibelverdrehungsanstalt Wachtturm folgt. Dies ist der Abschluss der Vorbereitungsphase. Hier ist der Zeuge Jehovas von der Frage der Nachfolge Jesu schon befreit, so dass er sich selbst gar nicht mehr fragen kann: Wieso bin ich eigenlich kein Zeuge Jesu?!

Die Goldene Regel In seiner beruehmten Bergpredigt ...

Wow, Jesus ist beruehmt. Er hat eine beruehmte Rede gehalten. Diese Nebenbei-Erwaehnung, dass die Bergpredigt beruehmt sei, macht Jesus zu einer Art Mittelwert. Da war doch noch einer, der auch allerhand zu sagen hatte. Ach ja, der Jesus. Naja, immerhin hat er ja eine beruehmte Bergpredigt gepredigt. Wow! - Damit reiht sich die Watchtower Society in die religious communityen ein, die von Jesus nicht wirklich unbedingt viel halten. Als so eine Art Guru laesst die Leitende Koerperschaft ihn noch durchgehen. Sogar irgendeiner von diesen Erzengeln darf er in ihren Augen sein. Aber niemals Gott. Das geht zu weit. Das passt den Juden, den Moslems und der Leitenden Koerperschaft nicht in den Kram!

Die Goldene Regel In seiner beruehmten Bergpredigt nannte Jesus eine Grundregel, die im menschlichen Miteinander eine Entscheidungshilfe ist. Sie lautet: "Alles daher, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, sollt auch ihr ihnen ebenso tun" (Matthaeus 7:12). Dieses Verhaltensprinzip wird oft als die Goldene Regel bezeichnet. Es gibt allerdings noch eine Variante davon: "Was du nicht willst, dass man dir tu, das fueg auch keinem aendern zu." Der Unterschied zwischen der Goldenen Regel und ihrer verneinenden Form laesst sich an Jesu Gleichnis vom barmherzigen Samariter verdeutlichen: Ein Jude wurde ueberfallen und halbtot am Wegrand liegen gelassen. Ein Priester und ein Levit sahen ihn, gingen aber achtlos vorbei. Da sie die Not des Mannes nicht noch groesser machten, koennte man sagen, dass sie sich an die verneinende Variante der Goldenen Regel hielten. Ganz anders der Samariter, der ebenfalls dort vorbeikam. Er versorgte die Wunden des Mannes und brachte ihn zu einer Herberge. Er behandelte ihn so, wie er selbst gern behandelt worden waere. Der Samariter hielt sich an die Goldene Regel und tat das einzig Richtige (Lukas 10:30-37).

Wunderbar! Ein rechtes Wort zur rechten Zeit. Und das aus der Feder der Leitenden Koerperschaft der Watchtower Society. Doch die Gesalbten dieser Organisation, die hochklassigen, zu etwas Besonderem befoerderten Superglaeubigen treten diese Wahrheit sofort wieder in den eigennuetzigen Zweckdreck der Watchtower Society:

Es gibt eine Menge Moeglichkeiten, diese Verhaltensregel mit Erfolg umzusetzen. Bekommt man neue Nachbarn, waere es eine nette Geste, sich mit ihnen bekannt zu machen und seine Hilfe anzubieten, falls sie sich nicht zurechtfinden, Fragen haben oder etwas brauchen. Die Initiative zu ergreifen und nachbarliches Interesse zu signalisieren foerdert ein angenehmes Klima. Zudem ist es ein befriedigendes Gefuehl, etwas getan zu haben, was Gott gefaellt. Bestimmt kein Fehlgriff!

Friede, Freude, Eierkuchen. Die nette Geste der Jehovah's Witnesses, die hier von der Leitenden Koerperschaft als etwas so herrliches dargestellt wird, wie die Goldene Regel, hat nur einen Zweck: Hey, wir sind so lieb und nett und wir sind Jehovah's Witnesses. Wir moechten gerne mit Ihnen die Bibel nach Wachttrum-Art studieren! Dass diese Pseudochristen aber niemals als moegliche Christen erkennbar gewesen waeren, wenn sie sich nicht angebiedert haetten, bleibt versteckt. Die Wahrheit ist jedoch, dass Jehovah's Witnesses nicht nur keine Christen sind, sondern mit ihrem Gesetzesgetue das genaue Gegenteil verkoerpern. Sie sind gnadenlos gesetzlich und fleischlich gesinnt und sind nur nett, um etwas getan zu haben, "was Gott gefaellt! Bestimmt kein Fehlgriff!" Dass sie aber nur von aussen aufgepfropfte gute Menschenfassaden sind, erkennt jeder, der mit ihnen zu tun hat. Sie tragen feine Anzuege und gehen in allen Fragen des Lebens auf Distanz. Erst wenn sie mit Wachtturmwissen zuschlagen koennen, werden sie zutraulich. Das aber nur zum Schein, denn wenn ihnen jemand widerspricht, wird er mit Nettigkeit totgeschlagen.

Vielleicht gibt es ja unter den Nachbarn Familien, die kleine Kinder haben. Wenn diese Familien zum Beitritt bewegt werden, finden die von der Leitenden Koerperschaft geschuetzten Kinderschaender ein neues Betaetigungsfeld.

Entscheidungen aus Liebe zu anderen Ausser der Goldenen Regel gab Jesus noch weitere Entscheidungshilfen. Auf die Frage, was das wichtigste Gebot im Gesetz des Moses sei, sagte er: "Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn. Dies ist das groesste und erste Gebot. Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: Du sollst deinen Naechsten lieben wie dich selbst. An diesen zwei Geboten haengt das ganze Gesetz und die Propheten" (Matthaeus 22:36-40). Am Vorabend seines Todes gab Jesus seinen Juengern "ein neues Gebot": einander zu lieben (Johannes 13:34). Was war daran neu? Schliesslich hatte er doch bereits erklaert, dass die Naechstenliebe eins der beiden Gebote ist, an denen das ganze Gesetz haengt. Im mosaischen Gesetz wurden die Israeliten aufgefordert: "Du sollst deinen Mitmenschen lieben wie dich selbst" (3. Mose 19:18). Jetzt gebot Jesus seinen Juengern allerdings etwas, was noch darueber hinausging. An dem Abend teilte er ihnen mit, dass er sein Leben fuer sie geben wuerde. Er sagte: "Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Niemand hat groessere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe" (Johannes 15:12, 13). Dieses Gebot war insofern neu, als es verlangte, die Interessen anderer ueber die eigenen zu stellen.

Nein! Nein! Und nochmals nein! Sind wir hier in der Politik? Wie kommen jetzt irgendwelche Interessen ins Spiel? Wie kann die Leitende Koerperschaft nur so primitiv sein und das neue Gebot Jesu auf diesen lapidaren Dumpfbackensatz zusammenschrumpfen? "Dieses Gebot war insofern neu, als es verlangte, die Interessen anderer ueber die eigenen zu stellen." Was sind die Interessen anderer? Sind es nicht fuer die Jehovah's Witnesses ausschliesslich die Interessen der Leitenden Koerperschaft? Sind es nicht fuer die Jehovah's Witnesses ausschliesslich das Lehr- und Herrschaftskonstrukt der Watchtower Society? - Alles das, was in diesem neuen Gebot Jesu liegt, alles das, was ein wirklicher Christ lebt, merkt und lernt, wenn er dieses Gebot aufnimmt und erprobt, alles das reduziert die Mafia der Religionen auf: "Dieses Gebot war insofern neu, als es verlangte, die Interessen anderer ueber die eigenen zu stellen."

Wenn die Watchtower Society sich mit einem Kochbuch beschaeftigen wuerde, haette sie keine Ueberlebenschance. Dann wuerden alle ihre Mitglieder nach drei Wochen verhungert sein.

Selbstlose Liebe - das heisst, nicht den eigenen Vorteil zu suchen - kann man auf vielen Gebieten ueben.

Ach, dann haben wir ja endlich eine neue esotherische Grundlage. Ueber wir doch mal ganz praktisch die selbstlose Liebe. Verzichten wir auf unseren Vorteil und stecken alles in die Watchtower Society, dann wird alles gut. Dann koennen wir auch das Gefuehl haben, etwas getan zu haben, "das Gott gefaellt. Bestimmt kein Fehlgriff." So gibt uns die Watchtower Society etwas Konkretes an die Hand, das uns ueber die innere Leere hinweghelfen kann. Etwas Sinnvolles braucht der Mensch. Warum nicht die Einbildung, man koenne irdisch gesinnt selbstlos lieben! Doch Jesus sagt ganz klar: Ohne mich koennt ihr nichts tun. Daraus folgt, dass die selbstlose Liebe ohne Jesus nichts ist. Doch Jesus meint gar nicht die selbstlose Liebe. Denn er hat sich selbst fuer uns gegeben. Diese Liebe hat zur Voraussetzung, dass man sein Selbst mitbringt und in die Waagschale wirft. Diese Liebe kann nur der lernen, der mit Jesus im direkten Kontakt steht. Denn diese Liebe ist keine Technik, die man studieren und umsetzen kann, sondern es ist eine Gabe Gottes, die Jesus uns verleiht, wenn wir ihn bekennen, wenn wir ihn bezeugen. Wer aber glaubt, Jesus sei nur ein Erzengel, der hat auch in diesem Punkt verloren.

Das faengt schon an, wenn man in einem Mietshaus wohnt und die Musik am liebsten voll aufdrehen wuerde, aber genau weiss, dass man den lieben Nachbarn damit veraergert. Waere man bereit, ein Stueck weit auf seinen Genuss zu verzichten, um dem andern ein bisschen Ruhe zu goennen? Oder anders ausgedrueckt: Ist einem das Wohl des Nachbarn wichtiger als das eigene?

Ach wie simpel ist der Weg ins Koenigreich der Leitenden Koerperschaft. Das Paradies, das uns die Luegengesellschaft anbietet, laesst sich ja so leicht erreichen. Jesus ist nur ein Engel und wir koennen uns mit Wachttuerme-Verteilen die Eintrittskarte verdienen ins Koenigreich Jehovas. Ein Glueck, dass es diese einfach denkenden Amerikaner gibt, die mit ihren Verkaufsmethoden alles in den Griff kriegen. Dass aber der Weg zum Vater ausschliesslich Jesus selbst ist, das passt nicht in deren Strategie. Dass Jesus selbst sagt: Bleibt in mir und ich in euch! das ist nicht das Ding der Wachtturmideologie. Lieber sollen die Jehovah's Witnesses die selbstlose Liebe praktizieren. Ganz auf der fleischlichen Ebene. Jesu geistliche Segnung im Glauben an ihn, die uns von innen her veraendert, ist der Leitenden Koerperschaft gaenzlich unbekannt.

Eine andere Situation: An einem kalten, verschneiten Wintertag in Kanada wurde ein aelterer Herr von zwei Jehovah's Witnesses besucht. Im Verlauf des Gespraechs erwaehnte er, wegen seines Herzleidens koenne er vor dem Haus nicht Schnee raeumen. Etwa eine Stunde spaeter vernahm er laute Kratzgeraeusche. Die beiden Besucher waren zurueckgekommen, um den Weg und die Treppe freizuschaufeln. "Heute habe ich echte christliche Liebe erlebt", schrieb der Herr an die kanadische Zweigstelle der Jehovah's Witnesses. "Das hat mir richtig Auftrieb gegeben und meine sonst eher pessimistische Weltsicht auf den Kopf gestellt. Und Hochachtung vor Ihrem weltweiten Engagement habe ich jetzt allemal." Schon eine kleine Handreichung kann viel bewirken. Bringt es nicht tiefe Zufriedenheit, sich aus Naechstenliebe zu etwas durchzuringen, was man eigentlich gar nicht vorhatte?

Das ist das Ding der Watchtower Society! Da kassieren die Jehovah's Witnesses Lob fuer ihr "weltweites Engagement", weil zwei von ihnen in Kanada Schnee geschippt haben. Wahnsinn. So laesst es sich freilich nett um Jesus herummanoevrieren. Wenn schon zwei Schneeschipper in Kanada weltweiten Ruhm der Zeugen erzeugen, dann steht ja dem Koenigreich der Leitenden Koerperschaft nichts Ernsthaftes mehr im Wege. Ausser vielleicht der Schutz der Kinderschaender in den eigenen Reihen. Oder die Verweigerung des Abendmahls mit Jesus. Oder die Herabwuerdigung Jesu zum Engel. - Ach das sind doch nur Kleinigkeiten. - Das Schneeschippen zaehlt!!

Entscheidungen aus Liebe zu Gott Ein weiterer Faktor, den es bei Entscheidungen zu beruecksichtigen gilt, ist das Gebot, Gott zu lieben - das wichtigste Gebot, wie Jesus sagte. Die Juden, denen Jesu Worte galten, hatten in ihrer Gesamtheit bereits ein besonderes Verhaeltnis zu Gott. Dennoch lag es bei dem einzelnen Israeliten, ob er sich dafuer entschied, Gott wirklich mit ganzer Seele und ganzem Herzen zu lieben (5. Mose 30:15, 16). Die Entscheidungen, die man trifft, spiegeln wider, wie man fuer Gott empfindet.

Endlich, endlich, endlich blitzt mal wieder etwas auf, was Jesus unterschreiben kann. Da wird von der Leitenden Koerperschaft der Jesus-Verleumdergesellschaft doch endlich mal ein kleiner Absatz gebracht, wo wirklich die Wahrheit drinsteckt. Doch wieder erleben wir, wie die Leitende Zweckgemeinschaft diese grundlegende Wahrheit zum Witz verunstaltet, indem sie alles, was Jesus ausmacht, fuer ihre Zwecke zuschnipselt und zu einer aufquellenden Wurst verarbeitet. Die Dauerwurst des Bibelstudiums ist Anfang und Ende der elitaer und fleischlich gesinnten Watchtower Society. Dass Jesus im Glauben jeden Nichtwissenden zu einem geretteten Wesen macht, wuerde die Plaene der amerikanischen Wissensmischer nur stoeren. Denn dann waere der kuenstliche Markt der Jehovah's Witnesses auf einen Schlag als Seifenblase entlarvt.

Wird einem zum Beispiel der praktische Wert der Bibel mehr und mehr bewusst, steht man irgendwann vor einer Entscheidung: Ist man bereit, sich auf ein systematisches Bibelstudium einzulassen mit dem Ziel, ein Nachfolger Jesu zu werden? Gluecklich macht das auf jeden Fall, denn Jesus sagte: "Gluecklich sind die, die sich ihrer geistigen Beduerfnisse bewusst sind" (Matthaeus 5:3).

Das Ziel, ein Nachfolger Jesu zu werden, laesst sich in einer Sekunde verwirklichen. Die Rezeptur des Wachtturmbibelstudiums verdirbt das nur. Nachfolger Jesu ist man in der Sekunde, in der man sich fuer ihn entscheidet und ihm sein Leben uebergibt. Doch die Watchtower Society kann diese schlichte Erkenntnis nicht zulassen. Denn dann waeren auf einen Schlag ihre 6 Mio. Anhaeger weg. So entwickelt sie auf komplizierten Gedankenpfaden, die sich untereinander oft extrem widersprechen, einen Weg, der die Menschen in ihre Manipulation treibt. Die Jehovah's Witnesses machen sich abhaengig von Menschen, die nie Jesus kennengelernt haben und sich selbst als den Kanal Gottes bezeichnen. Sie machen sich abhaengig von einer Organsiation, die willkuerlich und trotzig Kinderschaendern in ihren eigenen Reihen einen Schutzraum bietet, den weder missbrauchte Kinder noch die Familien der missbrauchten Kinder durchbrechen koennen. Die Watchtower Society pocht auf Moral, aber missachtet Jesus aufs Schaerfste. Die Watchtower Society ist das dunkelste Gebiet der Suende. Sie leugnet den Heiligen Geist als Gott. Sie schuetzt ihre Kinderschaender und behauptet, die Wahrheit zu wissen.

Wie man sich entscheidet, wirkt sich oft auf andere aus Ob der junge Vorsteher seine Entscheidung bereute, wissen wir nicht. Sehr wohl wissen wir aber, wie der Apostel Petrus empfand, nachdem er Jesus Christus jahrelang nachgefolgt war. Gegen Ende seines Lebens, um das Jahr 64 u. Z., forderte er seine Glaubensbrueder auf: "Tut euer Aeusserstes, um schliesslich von ihm [Gott] fleckenlos und makellos und in Frieden erfunden zu werden" (2. Petrus 1:14; 3:14). Ganz offensichtlich bereute Petrus die Wahl nicht, die er ueber 30 Jahre zuvor getroffen hatte, und er redete auch anderen gut zu, auf diesem Weg zu bleiben. Den Rat von Petrus zu beachten wuerde bedeuten, dass man Jesus mit allem, was dazugehoert, nachfolgt und Gottes Gebote haelt (Lukas 9:23; 1. Johannes 5:3). Das koennte einem als grosser Berg erscheinen, doch Jesus hat versprochen: "Kommt zu mir alle, die ihr euch abmueht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demuetig, und ihr werdet Erquickung finden fuer eure Seele. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht" (Matthaeus 11:28-30).

Was fuer ein Wahnsinn! Jesus, der jedem, der sich ihm anvertraut, die innerste Wahrheit zeigt und lehrt, wird hier von der Watchtower Society als Schuhanziehhilfe benutzt, damit die Menschen auf jeden Fall ihr auf den Leim gehen. Jesus, der uns die Zusage gegeben hat, dass er uns im blossen Glauben an ihn rettet, muss hier herhalten als Erleichterungsfaktor fuer die Torturen der Watchtower Society. Die Gotteslaesterung besteht darin, dass Jesus seines Amtes beraubt und zum Schuhanzieher fuer die Watchtower Society gemacht wird.

Arthur kann das nur bestaetigen. Mit 10 Jahren nahm er Geigenunterricht und hatte eine Musikerkarriere in Aussicht. Als 14-Jaehriger war er bereits Konzertgeiger. Richtig gluecklich war er allerdings nicht. Sein Vater gruebelte staendig ueber den Sinn des Lebens nach und lud oefter Religionslehrer nach Hause ein. Ihre Antworten stellten ihn allerdings nie zufrieden. Im Familienkreis diskutierte man darueber, ob Gott wirklich existiert und warum es so viele Schlechtigkeiten gibt. Als Arthurs Vater dann mit Jehovas Zeugen ins Gespraech kam, sprang der Funke ueber. Die ganze Familie fing ein Bibelstudium an.

Jesus hat Arthur nicht gerettet, sondern das Wachtturmbibelstudium! Und weil er von der Leitenden Koerperschaft der Watchtower Society von Jesus abgelenkt wurde, wurde er auch kein Zeuge Jesu, sondern nur Zeuge Jehovas. Damit hat er vielleicht etwas zur Dauerbefriedigung seines Versagerlebens getan, aber er ist der Wahrheit geschickt ausgewichen. Er hat auf menschliche Weise die Bibel gelesen und den Bibelstellenvermischern der Watchtower Society Aufmerksamkeit geschenkt. Damit hat er sich die Sicht auf Jesus selbst verstellt. Er wird wahrscheinlich Jesus nie kennenlernen, wie es jemand kann, der sich von Menschen nichts vormachen laesst. Das einzige, was zaehlt, ist der direkte Kontakt zwischen dir und Jesus. Diesen Kontakt hat Arthur in seinem Leben wahrscheinlich fuer immer unmoeglich gemacht.

Je mehr sich Arthur mit der Bibel beschaeftigte, umso klarer wurde ihm, warum Gott Leiden zulaesst und worin der Daseinszweck des Menschen besteht. Zusammen mit drei anderen Familienmitgliedern traf Arthur eine Wahl, die er nie bereut hat. Er liess sich als Zeuge Jehovas taufen. "Ich bin so gluecklich, dass ich mit Jehovas Hilfe die Wahrheit kennenlernen durfte und von dem Konkurrenzgeist geheilt bin, der fuer Berufsmusiker so typisch ist. Fuer ihren Erfolg wuerden sie alles tun."

Wer sich als Zeuge Jehovas taufen laesst, wird wohl niemals dazu kommen, diesen Schritt zu bereuen. Denn sein Hirn ist gleichgerichtet unter die Herrschaft der Leitenden Koerperschaft der Wachtturm-Luegensekte, die Jesus herunterspielt und seinen Namen fuer sich instrumentalisiert. Diese Menschen sind verloren, wenn sie sich nicht einen Ruck geben und zu sich selbst sagen: Nein, ich vertraue Jesus. Er ist der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen. Ich will mich ihm anvertrauen.

Arthur macht fuer seine Freunde immer noch gerne Musik, aber sie steht nicht mehr im Mittelpunkt seines Lebens. Fuer ihn dreht sich jetzt alles darum, Gott zu dienen. Er ist Mitarbeiter in einer Zweigstelle der Jehovah's Witnesses. Im Unterschied zu dem reichen jungen Vorsteher haben Arthur und Millionen andere die Wahl getroffen, die das groesste Glueck verspricht: Sie haben Jesu Einladung angenommen, seine Nachfolger zu werden - eine Einladung fuer jeden! Ein Bibelstudium ebnet den Weg, ein Nachfolger Jesu zu werden.

Weisst du, was Arthur wirklich gemacht hat? Er ist ein Nachfolger der Watchtower Society geworden und sieht Jesus durch die Brille der Leitenden Koerperschaft. Ihm ist verboten, mit Jesus zu reden, ihm ist verboten, Jesus anzubeten. Jesus ist fuer ihn nur ein Engel. Arthur hat sein Talent fuer eine irdische Organisation geopfert und hat nicht gemerkt, dass er dabei verloren geht. Arthur hat sich verfuehren lassen - zur edelsten Suende der Welt. Zu der Suende, Jesus nach menschlichen Massstaeben einzustufen. - Arthur laesst sich von Jesus jedenfalls nichts mehr sagen. Fuer ihn verwaltet die Watchtower Society das "Glueck, das er niemals bereuen wird".

Nachwort:

Heute jaehrt sich der Todestag meines Freundes Mick. Er war Kanadier und liebte eine deutsche Zeugin Jehovas in Bad Nauheim. Ihr zuliebe ging er ernsthaft auf die Suche und wollte Zeuge Jehovas werden. Doch irgend etwas in ihm blockierte das. Mick war ein Mensch, der das Leben in allen seinen Facetten kennengelernt hatte. Er war Manager gewesen, kannte aber auch das Leben als Sozialhilfeempfaenger. Auf dem Weg zu dem von der Watchtower Society proklamierten Jehova blieb er jedoch kurz vor dem "Ziel" stehen. Er konnte sich nicht ueberwinden, sich hirnmaessig ausschalten zu lassen.

Den Jehovah's Witnesses zu Butzbach war es nicht moeglich, Mick umzudrehen. Nach etlichen Jahren des Bibelstudiums haben Mick und seine geliebte Zeugin Jehovas heimlich geheiratet. Sie fuehrten eine dreieinhalb Jahre lange glueckliche Ehe. Die beiden heirateten, obwohl er die Diagnose Zungenkrebs hatte.

Mick ist am 09. September 2006 an seinem Zungenkrebs verstorben. Er hatte die ganze Zeit ueber seiner geliebten Zeugin Jehovas verheimlicht, dass er bald sterben musste. Als er spuerte, dass er so gut wie keine Zeit mehr hatte, unternahm er noch eine Reise mit ihr nach Rodos. Dort ging alles viel zu schnell. Als er im Sterben lag, drueckte Mick die Hand seiner Frau und zeigte mit dem Zeigefinger der anderen Hand nach oben. Mit kreisenden Bewegungen.

Ich danke Jesus Christus dafuer, dass Mick nicht auf die Todeslehre der Watchtower Society hereingefallen ist. Wenn es auch nicht dazu kam, ihn mit Jesus selbst zu konfrontieren (ich war zu der Zeit als Christ wie ausgeschaltet), so glaube ich dennoch daran, dass Mick die Chance hat, sich fuer Jesus zu entscheiden. Ich befinde mich in der Hoffnung, dass Jesus uns alle gerettet hat und nur die wegtun muss, die ihn steif und beharrlich als Gott leugnen. Dieses hat Mick nicht getan.

Die Gnade, die uns Jesus antut, geht weit ueber den Firlefanz der Watchtower Society hinaus. Nicht eine bessere, amerikanisiertere Welt steht auf dem Programm, das Jesus mit uns vorhat, sondern ein Mensch, den er selbst reinigt und erneuert und mit seiner eigenen Kraft speist und ausstattet. Jesus ist Gott selbst, der sich fuer uns hingegeben hat, damit wir ihn beim Vornamen anrufen koennen. Wir haben alle den offenen Zugang zu ihm, ohne irgendwelche Wachtturmbedingungen erfuellen zu muessen.

Lesen Sie die Bibel in kindlichem Glauben und Jesus wird sie treffen.


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