Jehovas Zeugen: Offizielle Website der Wachtturm-Gesellschaft (www.watchtower.org/x/lmn/article_09.htm)
"Siehe! Ich mache alle Dinge neu"
Wiederherstellung zum Leben
Obwohl die Feinde des Sohnes Gottes ihn umbrachten, verlor er doch keineswegs sein Recht auf vollkommenes Menschenleben, denn er hatte seine Lauterkeit gegenueber Gott bewahrt. Wie aber konnte Jesus, der nun tot im Grab lag, diesen Wert, das Recht auf menschliches Leben, zugunsten der Menschheit verwenden? Hier wirkte Jehova ein weiteres Wunder, das erste dieser Art. Als Jesus den dritten Tag im Grab lag, weckte Jehova ihn als ein unsterbliches Geistgeschoepf vom Tode auf (Roemer 6:9; 1. Petrus 3:18). Um den Glauben an die Auferstehung zu staerken, materialisierte sich Jesus bei verschiedenen Gelegenheiten, das heisst, er erschien seinen Juengern in menschlichen Koerpern, einmal vor 500 und noch mehr. Keiner von diesen, auch nicht der Apostel Paulus, der spaeter durch die Erscheinung des verherrlichten Jesus voruebergehend blind wurde, hatte irgendwelchen Grund, am Wunder seiner Auferstehung zu zweifeln (1. Korinther 15:3-8; Apostelgeschichte 9:1-9).
Nach 40 Tagen fuhr der auferstandene Jesus in den Himmel auf, um vor Gott selbst zu erscheinen und ihm dort den Wert seines vollkommenen menschlichen Opfers zur Erloesung der Menschheit darzubringen. "Dieser aber hat fuer immer ein einziges Schlachtopfer fuer Suenden dargebracht und sich zur Rechten Gottes gesetzt, fortan wartend, bis seine Feinde als ein Schemel fuer seine Fuesse hingelegt wuerden" (Hebraeer 10:12, 13). Die ersten, die durch dieses Loesegeld erloest wurden, sind eine "kleine Herde" treuer Christen, "die dem Christus angehoeren" (Lukas 12:32; 1. Korinther 15:22, 23). Diese sind "aus den Menschen erkauft", und folglich werden sie in der Auferstehung zu geistigen Gefaehrten Christi in den Himmeln werden (Offenbarung 14:1-5). Wie aber steht es mit der Masse der Menschen, die heute tot in ihren Graebern liegen? Als Jesus auf der Erde weilte, sagte er, dass sein Vater ihm die Gewalt uebertragen habe, zu richten und Leben zu geben. Er fuegte hinzu: "Wundert euch nicht darueber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedaechtnisgrueften sind, seine Stimme hoeren und herauskommen werden . . . zu einer Auferstehung" (Johannes 5:26-29). Er wird diese Menschen zum Leben auf der paradiesischen Erde zurueckbringen.
Beachte Jesu Worte: "Wundert euch nicht darueber." Trotzdem - wie kann jemand, der lange tot war, vom Tod befreit und ins Leben zurueckgerufen werden? Ist nicht sein Koerper zum Staub zurueckgekehrt? Einige der Partikeln, die diesen Koerper ausmachten, moegen sogar in andere lebende Dinge, zum Beispiel in Pflanzen und Tiere, uebergegangen sein. Doch bedeutet die Auferstehung nicht, dass dieselben chemischen Elemente wieder zusammengebracht werden, sondern dass Gott dieselbe Person wiedererschafft, und zwar als dieselbe Persoenlichkeit. Aus den irdischen Elementen bringt er einen neuen Leib hervor, und diesem Leib werden dieselben Charaktermerkmale verliehen, dieselben bestimmten Eigenschaften, dasselbe Gedaechtnis, dasselbe Lebensmuster, das die Person bis zur Zeit ihres Todes entwickelt hatte.
Vielleicht hast du es erlebt, dass dir dein Haus, das dir lieb und teuer war, niederbrannte. Doch haettest du leicht das gleiche Haus wieder bauen koennen, denn du hattest das Muster aller seiner dir liebgewordenen Einzelheiten noch deutlich im Gedaechtnis. Bestimmt kann daher Gott, der Urheber des Gedaechtnisses, die Menschen wiedererschaffen, die er in seinem Gedaechtnis behalten hat, weil er sie liebt (Jesaja 64:8). Deshalb gebraucht die Bibel den Ausdruck "Gedaechtnisgruefte". Wenn Gottes bestimmte Zeit da ist, die Verstorbenen wieder zum Leben zurueckzubringen, wird er dieses Wunder wirken, so wie er ein Wunder wirkte, als er den ersten Menschen erschuf; nur wird er es dann vielmals wiederholen (1. Mose 2:7; Apostelgeschichte 24:15).
Gott wird die Menschen ins Leben zurueckrufen, und zwar mit der Aussicht, dass der Tod sie nie mehr von der Erde wegraffen wird. Wie ist aber ewiges Leben auf der Erde moeglich? Es ist moeglich, ja gewiss, weil es Gottes Wille und Vorsatz ist, es den Menschen zu geben (Johannes 6:37-40; Matthaeus 6:10). Der einzige Grund, weshalb der Mensch heute stirbt, liegt darin, dass er von Adam her den Tod ererbt hat. Wenn wir aber die unendliche Mannigfaltigkeit der wunderbaren Dinge auf der Erde betrachten, deren sich der Mensch erfreuen soll, scheint die kurze Lebensspanne von weniger als hundert Jahren viel zu kurz zu sein. Als den Menschen die Erde von Gott gegeben wurde, sollten sie nach Gottes Vorsatz fortwaehrend darauf leben und sich der Pracht seiner Schoepfung erfreuen, und zwar nicht nur hundert oder tausend Jahre, sondern fuer immer! (Psalm 115:16; 133:3).
Veroeffentlicht 1989
Quelle: Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania. Alle Rechte vorbehalten.
Kritik:
"Nach 40 Tagen fuhr der auferstandene Jesus in den Himmel auf, um vor Gott selbst zu erscheinen und ihm dort den Wert seines vollkommenen menschlichen Opfers zur Erloesung der Menschheit darzubringen"Jesus, dessen Himmelfahrt ja nun nur noch ein Kinderspiel ist, wo er doch nach der Auffassung der Jehovah's Witnesses ein engelsartiges ausserirdisches Wesen ist, das sich in verschiedenen menschlichen Koerpern materialisieren kann, erscheint vor Gott selbst. Er hat wieder etwas im Reisegepaeck. Als Toter im Grab hatte er das Recht auf vollkommenes menschliches Leben in der Tasche, als geistgeschoepfliches Flugobjekt hat er nun "den Wert seines vollkommenen menschlichen Opfers zur Erloesung der Menschheit" dabei. Bezeichnenderweise reden die Jehovah's Witnesses ganz dezidiert und bewusst von einem menschlichen Opfer. Sie koennen weder verstehen noch ertragen, dass Gott selbst sich fuer uns geopfert hat. Das Paradoxon, das in der Zwiespaeltigkeit Gottes als absolut Gerechter und absolut Gnaediger liegt, sprengt die Hirne der irdisch Gesinnten. Die Hirne der Jehovah's Witnesses explodieren wie Splitterbomben bei dem Versuch, diese menschlich logisch nicht nachvollziehbaren Eigenheiten Gottes auf die Reihe zu kriegen. Wenn sie auch zuerst aus Eigennutz Jesus zu einer von den Jehovah's Witnesses verkauften Heilspille zerreden, bleibt ihnen als irdisch Gesinnte auch gar nichts anderes uebrig. Denn die uns unverstaendlich erscheinende und nach menschlichem Ermessen unlogische Eigenart Gottes erschliesst sich nur dem, der im Glauben an Jesus sich retten laesst. Die von den Jehovah's Witnesses frei erfundene Darbringung "eines vollkommenen menschlichen Opfers zur Erloesung der Menschheit" durch Jesus propagiert Jesus als die Marionette Jehovas. Jesus erfuellt seinen Auftrag auf vorbildliche Weise, so dass dem einzelnen Jehovah's Witnesses noch einmal vorgefuehrt wird, wie wichtig es ist, sich unbedingt anzustrengen, die Vorschriften der Watchtower Society zu erfuellen. Gleichzeitig suggeriert das Attribut menschlich sehr eindringlich, dass sich die Jehovah's Witnesses bei ihrem Ringen um das Koenigreich Jehovas nur auf ihre eigene Kraft verlassen koennen. Wenn die Jehovah's Witnesses hier auch gegen einen Sack voll anders lautender Bibelstellen verstossen, so haengen sie die Kraftanstrengung des einzelnen auf dem Weg zum Glueck im Koenigreich Jehovas ganz hoch. Denn die Watchtower Society kann erloeste Menschen nicht gebrauchen. Sie ist auf Individuen angewiesen, die wirkungsvoll und auf Dauer in der Abhaengigkeit ihrer eigenen Kraft gehalten werden. Nur so lassen sich aushilfswillige Rekruten der Zeugen-Jehovas-Propaganda produzieren und auf Dauer in die fortgesetzte Verfuehrung der Menschen schicken. Jesus als Marionette Jehovas ist der Kern und Lieblingsgedanke der Watchtower Society. Ein Jesus, von dem selbst gar keine erloesende Kraft ausgeht, ist der Lieblings-Jesus der Watchtower Society. Ein Jesus, der gerademal Symbolcharakter hat, ist fuer die Jehovah's Witnesses wie fuer die Kirche der Mutter Gottes der liebste Jesus. Sie handeln nach dem Motto: "Was? Jesus hat schon alles fuer uns getan? - Na gut, schaffen wir in ab." Das Zutrauen, dass Jesus in sich fuer uns die vollkommene Erloesung im Glauben erfuellt hat, die keiner weiteren Zutaten bedarf, geht den Jehovah's Witnesses wie den Katholiken und all den anderen Gesetzesverliebten ab. Sie koennen es nicht ertragen, wenn das uebelste menschliche Wesen durch die Gnade Gottes in Jesus Heilung und Rettung erfaehrt, ohne Geld und Kraftanstrengung und Puenktlichkeit aufbringen zu muessen. Sie krallen sich verkrampft an ihre eigenen Vorstellungen, wie Gott sein muesste und verleihen ihm dadurch ein hoechst menschliches Bild. Sie vermeiden ganz praezise die Moeglichkeit, dass Gott sich selbst jemandem mitteilt. Sie propagieren sich selbst als Sprachrohr Gottes und vereiteln so bei vielen Menschen, dass sie mit Gott direkt ins Reine kommen moechten. Sie verfuehren die Welt zu einem schmutzigen Deal. Die Traeger und Vermittler dieser Schmutzigkeit, die Zwischenhaendler der Verirrung, die Verdunkler des Heiligen Geistes sind die Katholische Kirche ebenso wie die Jehovah's Witnesses. Und all die anderen Gesetzesverliebten. CommentsIf you want to help to create a better translation, use the form below: Old text: ... New text: ... - Thank you very much! The german version you find here.
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