Is Jesus equal to Adam?

Auf der Seite 63 der Wachtturm-Ausgabe 1982 mit dem Titel "Du kannst für immer im Paradies auf der Erde leben", zeigt der Wachtturm Jesus und Adam in völliger Gleichstellung und sagt, "Jesus war das gleichgestellte Gegenstück des vollkommenen Mannes Adam". Der Wachtturm versucht deutlich zu machen, dass das Opfer, das Jesus brachte, nicht mehr und nicht weniger als der Preis für einen vollkommenen Mann war. Damit begründet er, dass Jesus und Adam in jeder Beziehung gleichgestellt waren.

Auf der Seite 62 des Buches "Lebe ewig!" verweist der Wachtturm darauf, dass das grundlegende Prinzip des Gesetzes Gottes im alten Testament ein Leben für ein Leben fordert. Wegen dieser Grundregel sagt der Wachtturm, Jesus könne nicht wirklich mehr als ein vollkommener Mann gewesen sein - er könnte nicht ein "Gott-Mann" gewesen sein, da er sonst ja eine Überbezahlung des erforderlichen Loskaufpreises gewesen wäre. Im Wachtturm vom 15. Februar 1991 auf der Seite 13 stellt die Wachtturm-Gesellschaft die Behauptung auf, dass ein Geistgeschöpf oder ein "Gott-Mann" nicht das Maß der erforderlichen Gerechtigkeit treffen würde.

Aber ist das Vergeltungsprinzip des alten Testamentes "Auge um Auge", "Zahn um Zahn" und "Leben für Leben" die Grundlage, auf der das Leben Jesu geopfert wurde?

Wir stimmen mit dem Wachtturm überein, dass das Opfer Jesu nicht weniger wert sein kann als das, was für den Loskauf Adams notwendig ist. Aber woher stammt die These, dass es nicht mehr als das wert sein könne? Römer 5, 15 - 17 sagt:

Mit der Übertretung ist es aber nicht so wie mit der Gnadengabe. Denn wenn durch des einen Übertretung die vielen gestorben sind, so ist viel mehr die Gnade Gottes und die Gabe in der Gnade des einen Menschen Jesus Christus gegen die vielen überreich geworden. Und mit der Gabe ist es nicht so, wie es durch den einen kam, der sündigte. Denn das Urteil führte von einem zur Verdammnis, die Gnadengabe aber von vielen Übertretungen zur Gerechtigkeit. Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod durch den einen geherrscht hat, so werden viel mehr die, welche den Überfluss der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus.

Haben Sie, liebe Zeugen Jehovas, das verstanden? Das Geschenk der Gnade ist nicht wie die Übertretung! Das Lebensgeschenk Jesu ist viel mehr als der Wert der ursprünglichen Sünde Adams. Das Kapitel Römer 5 zeigt uns sehr deutlich, dass die Idee, das Opfer Jesu sei in exaktem Gleichgewicht mit der Sünde Adams, nicht korrekt ist. Es gibt in dieser Angelegenheit keine Balance. Das Opfer Jesu überwiegt die Sünde Adams bei weitem.

"Wie kann das den sein?" mag der ein oder andere fragen, "Muss nicht der Preis dem entsprechen, was man kauft?" Ganz und gar nicht! Lassen Sie uns ein Beispiel betrachten. Sagen wir, dass Ihr geliebter Familien-Hund im Welpenalter verloren gegangen ist. Die Hundefänger verlangen 10000 Euro für den Welpen. Der Welpe ist tatsächlich nicht 10000 Euro wert, aber Sie entscheiden, den Preis von 10000 Euro zu zahlen, weil Sie Ihren Welpen wirklich lieben und ihn sich zurück wünschen. Ihr Opfer von 10000 Euro ist dann viel größer als der tatsächliche Wert des Tieres, dennoch zahlen Sie den Preis wegen Ihrer großen Liebe für Ihren Welpen.

Der Preis, den Sie aus Liebe zahlten, stellt etwas vollkommen anderes dar als der Wert dessen, was gekauft wurde. Das Preis-Leistungsverhältnis muss nicht stimmig sein. So übersteigt die Liebe Gottes zu uns bei weitem unseren Wert. Das Opfer seines kostbaren Sohnes war ein Preis, den der Vater zu zahlen bereit war, nicht weil wir es wert gewesen wären oder weil unser Wert dem Wert des Lebens seines Sohnes entspräche, sondern weil er uns so sehr liebt und bereit ist, sein Bestes zu geben, um uns zurück in seine Familie zu holen.

Ist Jesus mehr wert?

Die Sensation, die Ihnen die Wachtturm-Gesellschaft vorenthalten will, ist, dass das Opfer Jesu mehr als genug ist, um für die Sünde Adams zu zahlen und Ihre Sünde und meine Sünde und die gesamte Sünde der Welt. Jesus begab sich willentlich in einen schrecklichen Tod, damit sein Leben für viele gegeben wurde, und nicht nur, damit sein Opfer als genau kalkulierter Ausgleich für die Sünde Adams funktionierte. Matthäus 20, 28 sagt: "gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele".

Der Wachtturm missachtet das Lösegeldopfer von Jesus, indem er sein Opfer auf ein und die selbe Stufe stellt mit dem Menschen Adam. Doch die Bibel berichtet jedem aufrichtigem Leser, dass Jesus so viel mehr wert ist.

Das einzige, was Satan wirklich fürchtet, ist die Übermacht dessen, der im Kampf um die Menschen sich selbst gegeben hat. Satan weiß, dass diese Übermacht nur da als schlagendes Argument gegen die Anklagen Satans wirken kann, wo der Mensch dieser überschwenglichen Gnade Gottes Glauben schenkt. Deswegen verlegt er sich raffiniert auf die logisch begründete Erniedrigung Jesu. Er macht durch die menschliche Logik der Wachtturm-Gesellschaft die Gnade Jesu zu einem berechenbaren Instrument, dessen man sich bedienen kann, um ein viel höheres Ziel zu erreichen, das angeblich über die Opfertat Jesu hinausgeht.

Dass aber kein Mensch in der Lage ist, dem Anspruch Gottes zu genügen, macht sich Satan zunutze. Er verschließt den Menschen den Sinn für den einzigen Weg, nämlich für die vollkommene Gnade Gottes im Vertrauen auf Jesus. Er möchte gerne die Menschen glauben machen, Jesus habe nur begrenzte Gnade erwirkt. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat Satan die Wachtturm-Gesellschaft geschaffen. Mit ihr hat er eine Organisation in der Welt installiert, mit der er Millionen Menschen dem Tod überantworten kann. Denn sie wenden sich nicht der vollkommenen Gnade zu, sondern halten die schlaue Erkenntnis des Menschen für wichtiger. Satan kennt uns gut!

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