The Jehovah Noble

Die Zeugen Jehovas sind zum Großteil ihrer Lebenszeit damit beschäftigt, Vorschriften zu erfüllen und Aufgaben zu erledigen. Ganz im Gegensatz zur biblischen Jüngerschaft, deren vielleicht wichtigstes äußeres Kennzeichen ist, dass aller Eifer aus dem Herzen kommt und nicht von anderen vorgeschrieben wird. Zeugen Jehovas hetzen von einer Auflage zur nächsten auferlegten Pflicht. Die Erfüllung all dieser Aufgaben und Pflichten der Zeugen Jehovas werden teils still, teils lautstark vom treuen und verständigen Sklaven erwartet. So verläuft das Leben der Zeugen Jehovas zwischen Morgenlosung und Predigtdienst, zwischen Wachtturm-Studium und Regelbeachtung beim ehelichen Pflichtenerfüllen.

Das einzige, was sich die Zeugen Jehovas aus diesen dem eigenen Leben mühsam abgerungenen Investitionen an Zeit, Selbstbeherrschung, Verzicht, Disziplin und Gehorsam gegenüber dem Sklaven-Darsteller aus Amerika ausrechnen können, ist dass sie vielleicht in der heiß ersehnten Vernichtungsorgie Harmagedon verschont werden. Außer diesem bleibt ihnen nur ein einziger tatsächlich spürbarer Profit im Gerät des religiösen Goldsuchers hängen! Sie haben allen Grund, sich selbst als etwas besseres anzusehen: Sie sind der Jehova-Adel.

In dem fortwährenden Bewusstsein, keinen wirklichen Kontakt zu Gott zu haben, können sie sich immernoch damit trösten, dass - wenn auch nicht gerettet - sie doch immer noch besser sind als jener Zigeuner-Abschaum, der sich das Leben im Glauben an Jesus so unverschämt bequem macht. Das macht den Jehova-Adel aus. Es ist die alte Haltung des Bürgers: Sei auf deinen Vorteil bedacht; rede immer so, dass es dir selbst nicht schadet; vergiss alle Ideale, solange du nur am Gesellschaftsspiel des Jehova-Adels teilnehmen kannst. Du bist besser als die anderen!

Zeugen Jehovas sind Wachtturm-geadelt

Extrem adelig

Um in dieser Zwangsjacke des guten Bürgers die eigene Lebenslüge vertuschen zu können, denkt der Jehova-Adel immer daran, wie sehr er dem Normalmenschen überlegen ist. Auf diese Weise kann er die unbiblische Schande ertragen, als Wasserträger keine Hoffnung auf himmlisches Leben zu haben. So wie das täglich geschändete Hausmädchen im bürgerlichen Hause auf die vorbeiziehende Zigeunerin herabblickt, so pflegt der Zeuge Jehovas zum eigenen Trost das Gefühl, trotz allem Verzicht auf Privilegien und Rechte, immer noch etwas besseres zu sein als die da.

Wenn aus den Kreisen dieses Jehova-Adels ein Mitspieler für Regelverstoß oder Kritik seiner Jehova-adligen Position enthoben wird, muss er im Falle der reuigen Rückkehr in die Gemeinschaft der Helden Jehovas vor allen Gliedern der Jehova-Hierarchie öffentlich erniedrigt werden und unter willkürlich lang anhaltender gesellschaftlicher Ächtung am Pranger der letzten Bank und des Gebetsverbotes stehen. Nie wieder kann er seine alte Position einnehmen, es sei denn er pflegt die "Tugenden" des Adels in Jehova so deutlich und unverhohlen, dass die Dunkelheit seiner Seele die Finsternis seiner Genossen noch übertrifft.

Doch musste sich der verlorene Sohn, der als Knecht ins Vaterhaus zurückkehren wollte, sich öffentlich erniedrigen lassen? Musste er sich auf schändende Weise die Gunst der im Vaterhaus angestellten Knechte und Viehtreiber erkaufen? Das ist eines der vielen Zeichen, dass der Jehova-Adel nicht von Gott sein kann. Denn der Feudal-Jehovaismus lehnt sich in seinen inneren Strukturen nur zum Schein an biblische Regeln an. Wenn es ernst wird, schlagen sie mit den Regeln Satans zu. Wenn die eigene Position in der Hierarchie der Dämonen neu sortiert werden kann, weil ein Platz frei wird, schlagen sie wie die Hyänen ihre Zähne ins Aas und geben die Beute erst frei, wenn sie sich sattgefressen haben. Denn die Position innerhalb der Hierarchie ist das einzige, was sie aus ihrem Glauben genießen können.

So entsteht die Meute der Plünderer in der Jehova-adligen Gesellschaft. Wer seine Stellung nicht gefährden will, muss eiskalt und gnadenlos die Prinzipien ihres obersten Anführers vertreten. Nur die Fassade des treuen und verständigen Fürsten aus Jehovas Gnaden verleiht Unangreifbarkeit und die stets gesicherte Anerkennung der eigenen Standesgenossen. Dann werden schlimmste Sünden auch schnell zum Kavaliersdelikt, das man mit einem schrägen Lächeln abtun kann, darauf rechnend, dass die eigenen Kollegen einen schon nicht ausliefern werden. Wer so weit aufgestiegen ist, kann auf die Frage, ob jener Jehova wirklich Gott ist, gut und gerne verzichten, denn er hat schon im Diesseits eine Lebensposition erreicht, die ihm auch ohne die papierdünne Hoffnung auf ein jenseitiges Fortkommen erhaltens- und schützenswert erscheint.

Nur eines darf nicht passieren! Sein Gewissen darf sich nicht einschalten. So wie der gute Deutsche unter Hitler von keiner Schandtat etwas wusste, so darf auch der dem Jehova-Adel zugehörige Rollenspieler keine Ahnung haben von den wirklichen Mechanismen, die in der Jehova-Gesellschaft installiert sind. Sobald sich sein menschliches Herz zu Wort meldet, muss er es mit der Jehova-Moral niederkämpfen, damit er die seiner Position entsprechende Funktionalität bewahren kann. Hier sind die Verhaltensmuster sehr hilfreich, wie man sie im Wolfsrudel antrifft. Die Leitwölfin - nie unter dem Druck, sich selbst verteidigen zu müssen - führt den Laden mit schäbigem Misstrauen und lustvoller Intrige. Und wehe dem, der sich aus seiner ihm zugewiesenen Rolle entfernt. Der wird gnadenlos zusammengebissen und halbtot liegen gelassen.

In der Jehova-adligen Gesellschaft spiegeln sich die archaischsten Regeln des Rudels. Kunstvoll verpackt in weiße Hemden und schickliche Kleider vegetieren hier die fleischlich Gesinnten, wie Satan sich seine Untertanen vorstellt. Dass hier die Kraft und die Liebe Jesu keinen Platz haben dürfen, liegt auf der Hand. Deswegen werden die Forderungen, die Jesus aufstellt, nur als "für die Menschen nützlich" erachtet, aber nicht aus seiner Kraft geboren angesehen. Anders kann der Fürst Jehova auch nicht agieren. Denn wenn er seinen innerlich verwesenden Untertanen sagen würde, dass sie aus der Kraft Jesu leben und lieben müssen, würde er sofort seine Macht über diese Leute verlieren.

Die Versammlung der Zeugen Jehovas ist ein schöner Spiegel der gottlosen Gesellschaft. Wer hinter die Kulissen schaut, sieht nur Fassaden, höfliche Arroganz, unechte Schauspielerei, hört sinnleere Sonntagsreden und moralische Überheblichkeit. Nichts von alledem unterscheidet sich vom herkömmlichen Bürgertum. Die allgegenwärtige Verlogenheit unserer gottlosen Gesellschaft spiegelt sich eins zu eins in den Versammlungen der Zeugen Jehovas. Bis hinein in allerhöchste Zirkel findet man diese Kongruenz zwischen der Welt und den Zeugen Jehovas. Da gerät die Abgrenzung von der Welt zur permanenten Lebenslüge. Allein die Jehova-adlige Hochnäsigkeit schützt den Jehova-Infanten vor der niederschmetternden Wahrheit.

Paradies in Ketten - Zeugen Jehovas und Selbstmord

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