Haben Zeugen Jehovas
eine Beziehung zu Gott?

Mit wem sprach Adam im Paradies?

Die Kapitel Genesis 2 und 3 sprechen von der Schöpfung des Menschen und von der direkten Kommunikation, die Adam mit seinem Schöpfer im Garten Eden hatte. Genesis 2, 15 und 16 zeigen, dass, nachdem Adam geschaffen worden war, ihn Gott nahm und ihn in den Garten Eden setzte. Dort gab Gott Adam Anweisungen, die als Grundlage für ihr Verhältnis lebenswichtig waren.

Die Bibel berichtet: Als Adam gesündigt hatte, indem er die Anweisungen Gottes nicht beachtete, kam Gott persönlich, um mit Adam und Eva über ihre Sünde zu sprechen. Genesis 3, 8 - 11 berichtet uns, dass Adam und Eva die Stimme Gottes hörte, als dieser in dem Garten umherging, und so versteckten sie sich vor der Anwesenheit Gottes. Als Gott den Menschen rief, antwortete Adam: "Ich hörte deine Stimme im Garten, und ich fürchtete mich, denn ich bin nackt, und ich versteckte mich."

Obwohl uns die Bibel ganz klar darüber unterrichtet, dass Adam ein persönliches Verhältnis zu Gott im Garten Eden hatte, verweigert der Wachtturm die Anerkennung des Tatbestandes, dass Gott direkt mit Adam sprach.

Laut dem Wachtturm vom 1. August 1995, Seite 13, sprach Gott nicht direkt mit Adam. Der Wachtturm sagt, dass Gott wohl mit Adam direkt hätte gesprochen haben können, wenn er dies gewünscht hätte, dass er dies aber nicht tat. Stattdessen sagt die Wachtturm-Gesellschaft, dass es wahrscheinlich der vormenschliche Jesus war, der zu Adam ging und mit ihm sprach. Der Wachtturm bestreitet aber, dass Jesus der allmächtige Gott ist und damit bestreitet er grundsätzlich, dass der Mensch überhaupt ein direktes Verhältnis zu Gott haben kann. Warum ist dies so wichtig?

Die Lehre der Wachtturm-Gesellschaft, deren zufolge sich der allmächtige Gott nicht direkt mit Adam verständigte, setzt zwei hochproblematische Tatbestände in die Welt:

  1. Erstens widerspricht die Wachtturm-Gesellschaft der klaren biblischen Aussage in Genesis 3, 10, dass Adam persönlich die Stimme Gottes hörte.
  2. Zweitens konstruiert die Wachtturm-Gesellschaft eigenmächtig einen Zustand, der dem durchschnittlichen Zeugen Jehovahs ein direktes Verhältnis zu Gott verweigert.

Nur eine spezielle Kategorie von Zeugen Jehovahs, die als die 144.000 proklamiert werden, können ein direktes Verhältnis zu Gott haben. Nur für diese spezielle Kaste ist Gott der als "Vater" bekannte Gott. Dies entspricht dem Wachtturm vom 1. August 1995, Seite 13.

Hat der Zeuge Jehovahs ein direktes Verhältnis zu Gott?

Für die Zeugen Jehovahs besteht ihr "Verhältnis" zu Gott nicht aus ihrer Liebe für ihn oder aus ihrem Wunsch nach Kommunikation mit ihm. Ihr "Verhältnis" zu Gott hängt nur von ihrem Verhältnis zur Watchtowerorganisation ab. Sobald der Zeuge Jehovahs die Sicherheit dieser Wachtturm-Organisation aus irgend einem Grund verlässt, wird diesem gesagt, dass er sein "Verhältnis" zu Gott verloren hat. Kein Zeuge Jehovahs kann jemals ein "Verhältnis" zu Gott ohne diese spezielle Wachtturm-Gesellschaft haben.

Die Wachtturmlehre stellt Gott als jemanden dar, der sich selbst von denen distanzierte, die er geschaffen hatte. Dieser von der Wachtturm-Gesellschaft konstruierte Gott ist erheblich anders als der aus der Bibel bekannte Gott, der aus seiner persönlichen liebevollen Motivation heraus sich aufmacht, seine verlorenen Kinder zu suchen. Über hundertmal in den Evangelien lesen wir "Vater". Dies ist die Enthüllung des Neuen Testaments über Gott. Der "entfernte JHWH" des alten Testaments ist der nahe vertraute Vater des Neuen Testaments.

Englische Ursprungsseite

Jesus ist der Menschheit als der größte Revolutionär aller Zeiten begegnet. Selbst wenn er nur mit einem alten Missverständnis aufgeräumt haben sollte, sind die Auswirkungen seiner Person weltumspannend und Mark und Bein durchdringend. Sein Wirken und Wollen veränderte die Welt grundlegend und gab den Menschen ein neues Licht, das unumstößlich der Weg zu Gott ist.

In dieser Welt-Situation hat der Widersacher harte Nüsse zu knacken. Wenn wir uns in die Situation Satans hineinversetzen, müssen wir erkennen, dass Satan ein Spieler ist, der die Partie schon überdeutlich verloren hat. Seine Niederlage ist unabwendbar, das Spiel ist für ihn verloren. - Doch was macht er? Er gibt die Partie nicht auf, wie ein guter Sportsmann dies tun würde, denn dies ist seine letzte Partie überhaupt. Mit dem Ende dieser Auseinandersetzung tritt für Satan eine grundlegende Veränderung ein. Seine derzeitige Existenz wird beendet.

Dies ist für Satan eine schlimme Situation! Denn er kann von seinem Wesen her nicht nach anderen Auswegen suchen. Er ist in seiner ganzen Substanz darauf angewiesen, sein von ihm konstruiertes Recht zu behalten und die Kraft und das Wesen seines Gegenspielers zu vernichten. Und obwohl ihm der Ausgang seines Projektes sonnenklar ist, entscheidet er sich wie die Nazis, noch so viel Substanz wie möglich zu zerstören, so viele Menschen wie möglich in den Tod zu reißen und so viel erwiesene Schuld wie möglich zu leugnen.

Das Allerschlimmste für Satan ist die Gnade und die Liebe. In diesen beiden Faktoren ist die Kraft seines Gegenspielers ganz furchtbar aufs Spielfeld getreten und hat die Stellungen Satans weitgehend zermetzelt. Der damit verbundene Verlust des gesamten Krieges ist aber für Satan noch lange kein Grund, das Spiel zu beenden. Seine einzige Möglichkeit, dem eigenen Unwesen treu zu bleiben, besteht im verzweifelten Kampf gegen Jesu Übermacht der Liebe.

Deshalb versucht Satan, das Vorhaben Gottes an der Wurzel zu packen. Zum Glück für Satan ist diese überwältigende Wendung auf dem Schachbrett des Lebens an den Glauben der Menschen gebunden. Derjenige, der Gottes Willen (Jesus) nicht annimmt, geht trotz der alle Siege erringenden Liebe Gottes verloren. So kann Satan notwendigerweise nur noch da Erfolge verzeichnen, wo er den Menschen den Plan Gottes erfolgreich als Unsinn verkaufen kann.

Wenn die Nazis der Menschheit nicht vorgeführt hätten, wie sie trotz ihrer offensichtlichen Niederlage nicht daran dachten, ihr Verhalten zu ändern, könnten wir Satan in seiner eisernen Entscheidung gegen Gott nicht verstehen. Aber so können wir nachfühlen und es für möglich halten, dass Satan aufgrund seines So-Seins nicht anders kann und will.

Satan hat sich einen riesigen Bauchladen an Taktiken umgeschnallt, mit denen er die Menschen von Jesus fernhält. Denn Jesus ist die von Gott gewollte Verkörperung der Rettung. Der Mittelpunkt der satanischen Denke ist die Verharmlosung und das Herunterspielen dessen, was Jesus in der Welt eingerichtet hat. Wenn Satan auch schon das Gesamtspiel verloren hat, so tröstet er sich doch noch, indem er wie die Nazis so viele wie möglich mit in den Tod reißt.

In der Argumentation der Wachtturm-Gesellschaft ist eines immer wieder auffällig: Sie bastelt permanent und mit einer ungeheuren Energie daran, die für jeden Menschen im Glauben an Jesus frei zugängliche Gnade zu verstellen. Genau wie die kleinen Filme im Kinder-Fernsehen suggeriert sie den Menschen immer wieder neu, dass man schon irgendwie eine Lösung findet, die bösen Geister zu vertreiben oder das Schicksal zu besänftigen. Der Mensch und seine Zuverlässigkeit und Güte werden immer wieder in den Vordergrund gestellt, damit die Verlorenheit des Menschen nicht sichtbar wird. Denn wenn der Mensch seine Verlorenheit erkennt, erkennt er auch die Gnade, die uns in Jesus zuteil wurde.

Was kann uns Menschen vor so etwas schützen?

Außer Jesus ist kein Mittler zwischen Gott und den Menschen. Außer Jesus gibt es für den schlauesten und selbstbewusstesten und reichsten und schnellsten und mutigsten unter den Menschen keine Hilfe! Keine Geduldsprobe, keine Geschicklichkeitsprüfung, kein Glaubens-TÜV, kein Sakrament, keine Lithurgie, keine Esotherik, keine Jungfrauenparadieslehre kann den Menschen helfen. Sämtliche "Ismen" (Sozialismus, Neoliberalismus, Humanismus usw.) versagen im Kampf, der seit Jesu Auftritt sichtbar geworden ist. - Es gibt nur die (wenn auch anfänglich vorsichtige, misstrauische, distanzierte oder magisch motivierte oder unter Leidensdruck begonnene) Hinwendung zu Jesus. Egal, aus welchen situationsbedingten Gründen der Mensch sich an Jesus wendet, er wird nicht enttäuscht werden. Das Fantastische an Jesus ist, dass er in dieser persönlichen Hinwendung zu ihm niemanden fallen lässt.

Zeuge Jehovas! Der ganz besondere Trick Satans ist es, dir zu suggerieren, du befändest dich auf dem schmalsten Weg, den man sich denken kann. Doch die Lehre der Wachtturm-Gesellschaft hat fundamentale Parallelen mit dem Islam, mit der Katholischen Kirche, mit der modernen Wirtschaftswissenschaft und vielen anderen Traurigkeiten der menschlichen Geschichte. Solange du dich weigerst, Fakten zur Kenntnis zu nehmen, die allen Menschen offenstehen, bist du sicherlich der Wachtturm-Gesellschaft treu.

Aber die Wachtturm-Gesellschaft trinkt an der Brust Satans.

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Creation date: 29.07.2007 ♦ Printable versionLinks to other websitesPrivacy statementSitemapContactImprint