The prohibition of prayer

Matthaeus 18, 19-20 Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

Die Zeugen Jehovas dürfen nicht gemeinsam beten. Aufgrund ihrer auf die Spitze getriebenen Vorschriften im Bezug auf das Verhalten von Mann und Frau in der Gemeinde hat die Wachtturm-Gesellschaft es durchgesetzt, dass das offene, laute, gemeinsame Gebet nur geschlechtsspezifisch gepflegt werden darf. Die Faustregel, die sich so für die Zeugen Jehovas ergibt, ist, dass die Frauen niemals mit Männern laut zusammen beten dürfen.

Die auffälligste Konsequenz, die sich daraus ergibt, ist die Trennung der geistlichen Gemeinschaft von Ehepaaren vor Gott. Was Gott zusammengefügt hat, wird von der Wachtturm-Gesellschaft sofort wieder getrennt. Die Frau darf nur still mitbeten unter der Führung des Mannes. Damit ist für die kleinste christliche Gemeinschaft, eben für Eheleute, die geistliche Wirkung des Gebets nach Matthäus 18,20 ausgeschlossen. Denn das gemeinsame Gebet, auf dem Jesu Verheißung ruht, ist das uneingeschränkt gleichberechtigte gemeinsame Gebet.

Was verfolgt die Wachtturm-Gesellschaft mit einem solchen Einschnitt?

Wenn es stimmt, was Jesus uns verspricht, dass die Übereinstimmung im Gebet von Zweien in seinem Namen ausreicht, um von Gott erhört zu werden, dann stellt das gemeinsame Gebet in der Ehe für die Wachtturm-Gesellschaft eine echte Gefahr dar. Sie muss befürchten, dass Eheleute mit dem gemeinsamen Gebet den direkten geistlichen Erkenntnisweg betreten und dadurch die geheimnisvolle Lehre der Wachtturm-Gesellschaft als Verführung und Lüge durchschauen. So wurde tatsächlich ein Verbot aufgebaut, das Frauen dazu verdammt, niemals laut in Gegenwart des Mannes beten zu dürfen, und das Männer dazu verdammt, die wahren, eigenen Gebetsanliegen der Frauen niemals in geistlicher Gemeinschaft erfahren zu dürfen.

Diese geistliche Trennung von Mann und Frau verstößt in dreister und offenkundiger Weise gegen das Wort Gottes. Menschen, die die innigste zwischenmenschliche Verbindung miteinander eingehen und dadurch nach dem Wort Gottes sogar ein Fleisch sind, werden in der Wachtturm-Lehre auf geistlicher Ebene in gegenseitige Quarantäne verbannt.

So bleibt jeder einzelne der beiden im geistlichen Sinn allein und für die Wachtturm-Gesellschaft optimal kontrollierbar und ihrer Manipulation in vollkommener Weise unterworfen. Die Chance, dass die Kraft des Gebetes, die Jesus uns vorzeichnet, in der kleinsten und wichtigsten Zelle der menschlichen Existenz wirkt, wurde so in den Kreisen der Wachtturm-Gesellschaft auf Null gesetzt. Ohne diese Maßnahme wäre die Wachtturm-Gesellschaft in viel zu großer Gefahr, von einzelnen Menschen, die mit Gott Erfahrungen machen, bis auf die Knochen entlarvt zu werden.

Auch ist dadurch erfolgreich verhindert, dass Menschen die direkte Wirkung des Geistes Gottes spüren können. Denn geistliche Autonomie im gemeinsamen Gebet ohne die Unterwerfung unter menschliche Gesetze kann nur in einer intensiven Gemeinschaft erfolgen, die im engen Kreis der Vertrautheit in voller Herzensübereinstimmung ohne die Beeinflussung menschlicher Organisationen stattfindet.

Durch das bis in die tiefste Tiefe der menschlichen Existenz reichende Verbot des gemeinsamen Gebets verhindert die Wachtturm-Gesellschaft, dass Menschen sich ohne den Wachtturm-Einfluss dem Geist Gottes direkt aussetzen können. So gibt es bei den Zeugen Jehovas ausschließlich das geführte (kontrollierte) Gebet. Genau dieses "von oben" geführte, also das von einzelnen dominierte Gebet verhindert die Erfüllung des Versprechens Jesu, dass zwei Menschen, die in freier und echter Herzensübereinstimmung den Vater im Namen Jesu bitten, Geist, Erkenntnis und Erhörung direkt von Gott erhalten.

So sind die Zeugen Jehovas in eine geistige Isolation verbannt, die Grundlage für die Herrschaft des Wachtturm ist. Die Macht und der Führungsanspruch der Wachtturm-Gesellschaft basieren auf der vollen Einzelkontrolle des einzelnen Zeugen Jehovas. Eine Gemeinschaft, die sich aus der gemeinsamen Erfahrung des Herrn ergibt, kann so bei den Zeugen Jehovas niemals entstehen. Damit hat die Wachtturm-Gesellschaft die volle Kontrolle über jedes einzelne seiner Mitglieder. Der Preis, den die Zeugen Jehovas dafür zahlen, ist geistliche Einsamkeit und der Verzicht auf die direkte Führung Gottes.

Die Basis der Watchtower-Society, die ihre Existenz begründende Grundlegung, besteht aus Gesetzlichkeiten, die nicht mehr mit der Bibel in Einklang zu bringen sind. Die daraus resultierenden Früchte sind geistliche Isolation der Gläubigen, das lebenslange geistliche Abgeschottetsein von seinem Allernächsten und die Abschirmung von der Kraft Gottes. So werden die Menschen unter eine Wachtturm-Herrschaft gezwungen, die ihnen das kindliche Entdecken der Kraft Gottes unmöglich macht. Sie sind so umso mehr darauf angewiesen, die Lehren der Wachtturm-Gesellschaft als einzigen (für sie) erkennbaren tragenden Faktor in ihrem Leben gelten lassen zu müssen und können nicht aus eigener Erfahrung heraus Gott folgen, geschweige denn ihn loben.

Mit dem Gebetsverbot der Wachtturm-Gesellschaft wird die Zusage Jesu (Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren) gründlich vereitelt. Bei den Zeugen Jehovas kann immer nur unter der Führung einer dazu (auch wieder von der Wachtturm-Gesellschaft) bestimmten Person gebetet werden, so dass die von Jesus erwähnte Gebetssituation erst gar nicht entstehen kann. So bleibt die Wachtturm-Gesellschaft geschützt vor Erfahrungen, die Menschen im Glauben machen könnten.

Zeugen Jehovas haben sich und ihr Leben im Grunde aufgegeben und durch das auf die Wachtturmlehre konzentrierte Denken den Kontakt zu Gott verworfen. Sie vertrauen nur noch auf Menschen, die von sich die Behauptung aufgestellt haben, sie seien der Kanal Gottes. Sie verzichten darauf, alles zu prüfen und trauen sich nicht zu, alles ihrer eigenen (dann aber von Gott geführten) Wahrnehmung zu unterwerfen. Sie haben jede Mündigkeit aufgegeben und folgen der Wachtturm-Gesellschaft in einer unkritischen Weise, die Jesus nie propagiert hat und für sich selbst auch niemals in Anspruch nehmen würde.

Denn Jesus macht seine Zusagen und Versprechen immer nachprüfbar. Jede Verheißung macht er zu einer Messschnur geistlichen Erlebens und geistlicher Überprüfbarkeit. Wer sich auf ihn verlässt, hat menschliche Vorschriften nicht nötig und hat einen Grund gefunden, auf den er bauen kann. In diesem direkten Vertrauen auf Jesus verliert menschliche Gesinnung vollends ihre Bedeutung und stellt die direkte Glaubensverbindung zwischen dem Menschen und dem Mittler zwischen Gott und den Menschen in die Lebensmitte.

Wer sich auf ihn verlässt, braucht keine Wachtturm-Gesetze. Und er wird wirklich frei. So wie Jesus es versprochen hat.

Genau davor hat die Wachtturm-Gesellschaft Angst.

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Creation date: 22.03.2007 ♦ Printable versionLinks to other websitesPrivacy statementSitemapContactImprint