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A god, who makes the contact to Jesus being a sin, must be Satan.

Einsicht

von "Unbekannt"

Es gibt sicher nicht wenige Menschen, die sagen wuerden: "Ich glaube auch an Gott". Der Sohn im fernen Land glaubte auch; sein Problem war nicht Atheismus; er hatte nie an der Existenz des Vaters gezweifelt; sein Problem war, dass er fern war von Gott, fern vom Vater!

Nun - er hatte inzwischen sein Vermoegen vergeudet - kam eine grosse Hungerkatastrophe ueber jenes Land. Und Er hungerte auch! Viele Menschen in der heutigen Welt hungern; ich denke jetzt hier nicht (nur) an physischen Hunger, sondern besonders auch an den geistlichen Hunger! Manche versuchen ihn einfach zu verdraengen, sogar zu leugnen, oder anderweitig zu stillen, aber viele fragen sich nach dem Sinn des Lebens, verlieren jegliche Lebensfreude, leiden an Depressionen, an seelischem Mangel.

Das ist kein Wunder, denn Jesus hatte gesagt: "Ich bin das Brot des Lebens" (Johannes 6:35). Doch dieses Brot gab es nur im Vaterhaus. Dorthin wollte der Sohn - und mit ihm viele andere - (noch) nicht zurueck. Er versuchte, eine Loesung seiner Probleme ueber seine frueheren Freunde zu finden, und einer nahm sich auch seiner an, aber wie! Er schickte ihn, die Schweine zu hueten! Niedriger konnte er als Jude kaum fallen; und er versuchte sogar, sich vom Schweinefutter zu ernaehren.

Jetzt fuehrte er ein Leben in der Einsamkeit. Ein Leben ohne Gott macht einsam! Man kann es betaeuben in den verschiedensten Formen. Aber letztlich, besonders wenn es dem Ende zugeht, ist man allein. Und viele Menschen bleiben in diesem Zustand bis zum Ende ihres Lebens. Sie kehren nicht zum Vaterhaus zurueck.

Das Gleichnis jedoch geht weiter, zeigt eine Moeglichkeit.

Der Sohn wurde einsichtig; er sagte sich: "Ich verderbe hier vor Hunger, waehrend in meines Vaters Haus selbst die Tageloehner Brot im Ueberfluss besitzen". Waehrend er bisher gleichsam sich nach draussen orientierte, ging er jetzt »in sich«. Er kam zu sich!

Das geschieht wahrhaftig nicht bei allen, die das Vaterhaus verlassen, ja oft sogar den Glauben an Gott und seinen Sohn ueber Bord geworfen haben! Es ist aber fuer mich immer wieder interessant, dass viele dieser Menschen anscheinend von der Frage nach Gott nicht losgelassen werden, selbst wenn sie den Glauben gleichsam bekaempfen! Warum sind sie, die sich vom Glauben endlich befreit haben, nicht gluecklich oder wenigstens zufrieden? Sie moegen ja die naiven Glaeubigen bedauern, aber warum die immer wiederkehrenden Angriffe? Warum laesst viele dieser Gott und dieser Christus nicht los? Sie sind oft sehr tolerant gegen alle moeglichen esoterischen Gedanken und spirituellen Ideen, aber bei der Bibel und ihren Aeusserungen werden viele aggressiv und verletzend.

Ich denke, dass solche Personen immer noch nicht »frei« geworden sind vom Wissen um den Vater und das Vaterhaus!


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